Blättern  

Suche

Suche
WestEnd Logo

Traffic - Macht des Kartells
Traffic

USA 2000

DVD 147min

Standort

WestEnd Regisseure A-Z

Sprachen
Deutsch, Englisch   
Regie
Steven Soderbergh
Drehbuch
Stephen Gaghan
Kamera
Steven Soderbergh
Musik
Cliff Martinez, Brian Eno, Jeff Rona
Produzent
Edward Zwick, Marshall Herskovitz
Literaturvorlage
Simon Moore
Schauspiel
Benicio Del Toro, Don Cheadle, Albert Finney, Michael Douglas, Salma Hayek, Luis Guzman, Catherine Zeta-Jones, Dennis Quaid, Miguel Ferrer, Erika Christensen, James Brolin, Jacob Vargas, Steven Bauer, Tomas Milian
Awards
Oscar: Beste Regie für Steven Soderbergh
Oscar: Bester Nebendarsteller für Benicio Del Toro
Berlinale: Silberner Bär - Bester Darsteller für Benicio Del Toro
Oscar: Bestes Drehbuch (Adaptation) für Stephen Gaghan
Genre
Thriller, Drama
Stichworte
Drogen
Inhalt
Der mexicanische Cop Javier Rodriguez arbeitet als Drogenfahnder in Tijuana an der Greenze zu den USA: Frustriert über die Aussichtslosugkeit seiner Aufgabe, lässt Javier sich mit dem ebenso skrupellosen wie undurchsichtigen General Salazar auf ein brenzliges Spiel mit dem Feuer ein. Großangelegtes, ambitioniertes Krimidrama über Drogen in der modernen Gesellschaft. Zwei Golden Globes und vier Oscars.

Kommentare

5 Punkte von Liv:
Steven Soderbergh lieferte in der Vergangenheit qualitativ ausgesprochen schwankende Leistungen ab. "Traffic" gehört zu den Filmen, in denen sich das Talent und das umfassende filmische Verständnis des Regisseurs zeigt - vier Oscars sind der - zwar massenkulturelle und mitunter verbrecherische, jedoch nicht minder qualitätssichernde Beweis dafür. In rauschhaften Bildern offenbart Soderbergh die Macht von Geld, Drogen und Verrat - von Ehrlicheit, Besinnungslosigkeit und Korruption. Dabei öffnet er weite Dimensionen, die er durchaus zu füllen vermag. Vor allem seine Schauspielerführung ist exzellent, und seine Darsteller dankten es ihm mit hervorragenden Leistungen. Ein athmosphärisch dichter und absolut sehenswerter Film.

5 Punkte von volker braumann:
Hervorragender Film über das Drogenkartell in den USA und Mexiko. Nun gibt es mittlerweile viele amerikanische Filme, die sich diesem Thema widmen, Die Art und Weise, wie dies Traffic macht, ist neu. Soderbergh nähert sich dem "Stoff" multiperspektiv. Dementsprechend komplex ist die Handlung. Es handelt sich um mehrere Handlungsstränge, die zusammenlaufen, sich immer wieder berühren und wieder auseinanderlaufen. Auf diese Weise bekommt der Zuschauer einen Eindruck von der Komplexität dieses in Mexiko und den USA virulenten Problems. Zudem hat der Film eine Botschaft; und erstaunlich für das amerikanische Kino, sie ist nicht patriotisch überhöht oder gefühlsselig verkitscht. 5 Punkte.

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb