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1 Mord für 2
Sleuth

USA 2007

DVD 85min

Standort

WestEnd Thriller

Sprachen
Deutsch, Englisch   
Untertitel
Deutsch   
Regie
Kenneth Branagh
Drehbuch
Harold Pinter
Kamera
Haris Zambarloukos
Musik
Patrick Doyle
Produzent
Jude Law, Kenneth Branagh, Tom Sternberg, Simon Halfon
Literaturvorlage
Anthony Shaffer
Schauspiel
Jude Law, Michael Caine, Harold Pinter, Carmel O´Sullivan
Awards
Venedig Film Festival für Kenneth Branagh
Genre
Thriller
Stichworte
Psychothriller, Verbrechen, Remake
Inhalt
Eine Frau und zwei Männer, die sich böse Dialoge und heftige Wutausbrüche liefern. Der Grund: Der Jüngere, (Jude Law), mittelloser Schauspieler und Geliebter der Frau, fordert von deren Mann Michael Caine, einem äußerst erfolgreichen Beststeller-Autor, die Scheidung. - Remake der gleichnamigen 1972er Verfilmung von Joseph L. Mankiewicz mit Michael Caine, damals in der Rolle des jungen Liebhabers.

Kommentare

4 Punkte von Lars Tuncay:
Ein kühles Designerhaus mit allem technischen Schnickschnack ist Heim und zugleich Gefängnis des erfolgreichen Krimiautors Andrew Wyke. Soeben hat ihn seine Frau für einen anderen Mann verlassen, da klopft dieser bei ihm an die Tür. Milo Tindle ist gut dreißig Jahre jünger, sieht blendend aus und beweist Charme und Intelligenz. Die beiden liefern sich ein Wortduell um die Scheidung. Andrew willigt ein, jedoch nur unter einer Bedingung: Milo soll ein Diamantenkollier klauen, damit Andrew die Versicherung betrügen kann. Doch das ist längst nicht alles, was der Alte mit dem Jungen vorhat, und auch der gibt sich nicht so leicht geschlagen. Schon 1972 begeisterte das niveauvolle Psychoduell auf der Leinwand. Kenneth Branagh („Viel Lärm um nichts“) inszenierte das Remake nun als minimalistisch reduziertes Theaterstück, an nur einem Ort und mit nur zwei Schauspielern. Damals spielte Michael Caine den jungen Charmeur, nun schlüpft er in die gegenseitige Rolle und findet mit Jude Law einen ebenbürtigen Gegenspieler. Wie die Pfaue, die auf der Veranda des Hauses um die Wette balzen, umschleichen sich die Rivalen und werfen mit geistreichen Bemerkungen um sich. Der Zuschauer hat die Freude dem beizuwohnen – vorausgesetzt, er genießt die Dialoge im Original. Denn nur dann kommt die snobistisch-britische Überheblichkeit der Protagonisten wirklich zur Geltung.

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb