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Der Krieg des Charlie Wilson
Charlie Wilson's War

USA 2007

DVD 98min

Standort

WestEnd Drama - Hollywood

Sprachen
Deutsch, Englisch, Ungarisch   
Untertitel
Deutsch, Englisch, Niederländisch, Hebräisch   
Regie
Mike Nichols
Drehbuch
Aaron Sorkin
Kamera
Stephen Goldblatt
Musik
James Newton Howard
Produzent
Gary Goetzman
Literaturvorlage
Tom Hanks, George Crile
Schauspiel
Tom Hanks, Philip Seymour Hoffman, Amy Adams, Julia Roberts, John Slattery, Emily Blunt, Ken Stott, Spencer Garrett, Ned Beatty, Pavel Lychnikoff, Rachel Nichols, Om Puri, Patrika Darbo, Rizwan Manji, Jud Tylor, Brian Markinson, Michael Haley, Shiri Appleby, Terry Bozeman
Empfohlen von
Mitarbeiter
Genre
Drama
Stichworte
Biografie, Politik, Literaturverfilmung, Satire
Inhalt
Mitten in den 1980er Jahren, der Kalte Krieg ist in vollem Gange, entdeckt das Kongressmitglied Charlie Wilson (Tom Hanks), Kokser und Frauenheld aus Texas, die Gelegenheit, doch noch im ganz großen Politikgeschäft mitzumischen. Unter seiner Regie werden die Budgets für Waffen und Geheimdienstoperationen in Afghanistan hochgetrieben. - Irrwitzige Geschichte mit Wahrheitsgehalt: der Original-Charles Wilson saß 1973 bis 1996 im amerikanischen Kongress, genannt "Good Time Wilson" und brachte den Kongress tatsächlich dazu die größte CIA-Geheimoperation, Operation Cyclone, zu unterstützen.

Kommentare

3 Punkte von Bodo Morten:
Ein netter Film über die Entstehung der amerikanischen Einmischung in Afghanistan. Auf jeden Fall ist es interessant zu sehen, über welche Bahnen die Unterstützung der Mudschahedin in die Wege geleitet wurde. Wobei der Film aber nicht wirklich zu packen vermag und man ihn eher aus Interesse anschauen kann. Wenn man sich für diese Thematik interessiert, wird man seinen Spaß haben. Erwartet man aber ein filmisches Highlight könnte man enttäuscht werden.

3 Punkte von Lars:
Der Film zeigt in lakonischer Art und Weise, wie naiv und unerfahren ein durchaus ambitioniertes Amerika, welches der Welt seinen Wohlstand und seine Demokratie schenken will sich erfolgreich einzumischen vermag und eine "Missionsarbeit" vom Zaun bricht, von der sogar die ebenso ambitionierten Russen umgehauen werden. Tom Hanks verkörpert all dies als Senator, der als Lebemann von Party zu Party steigt und dem das halbe amerikanische Establishment einen Gefallen schuldet. Wer sich vom dekadenten Amerika wiedermal köstlich amüsieren bzw. schockieren lassen will, sei dieser Film empfohlen. Erwähnenswert ist die Glanzleistung des grandiosen Philip Seymour Hoffman, der hier einen großmäuligen, kantigen, welterfahrenen Hintergrundmann spielt und dafür völlig zu unrecht nicht den Oscar für die beste Nebenrolle erhielt.

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb