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No Country for Old Men

USA 2007

DVD 117min

Standort

WestEnd Regisseure A-Z

Sprachen
Deutsch, Englisch, Türkisch   
Untertitel
Deutsch, Englisch, Türkisch   
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Regie
Ethan Coen, Joel Coen
Drehbuch
Ethan Coen, Joel Coen
Kamera
Roger Deakins, Carl Shimkin
Musik
Carter Burwell
Produzent
Ethan Coen, Joel Coen, Scott Rudin
Literaturvorlage
Cormac McCarthy
Schnitt
Ethan Coen, Joel Coen, Roderick Jaynes
Schauspiel
Woody Harrelson, Javier Bardem, Josh Brolin, Tommy Lee Jones, Beth Grant, Stephen Root, Tess Harper, Garret Dillahunt, Chris Warner, Thomas Kopache, Brandon Smith, Barry Corbin, Richard Jackson, Kelly Macdonald
Awards
Oscar: Beste Regie für Joel Coen, Ethan Coen
Oscar: Bester Film für Ethan Coen, Joel Coen, Scott Rudin
Oscar: Beste Nebendarstellerin für Javier Bardem
Oscar: Bestes Drehbuch (Adaptation) für Ethan Coen, Joel Coen
BAFTA: Beste Regie für Ethan Coen, Joel Coen
Empfohlen von
Martin, skies&clouds, Mitarbeiter
Genre
Thriller, Drama
Stichworte
Gangs, Drogen
Inhalt
Tommy Lee Jones als Sheriff, Javier Bardem und Josh Brolin in den Hauptrollen lassen in die Tiefen der menschlichen Natur schauen: Die drei Männer liefern sich ein Katz-und-Maus-Spiel um reichlich Beute aus einem gescheiteten Drogendeal in der texanischen Wüste. - 2008 mit 4 Oscars für den Besten Film, die Beste Regie, den Besten Nebendarsteller (Javier Bardem) und für das Beste adaptiertes Drehbuch ausgezeichnet.

Kommentare

5 Punkte von Lars Tuncay:
Eine solche Beute hätte sich der mittellose Jäger Llewelyn Moss (Josh Brolin) nicht träumen lassen: mitten in der kargen texanischen Landschaft entdeckt er eine Gruppe verlassener Autos. Beim Näherkommen wird klar: hier hat es einen Schusswechsel gegeben, den niemand überlebt hat. Glück für Llewelyn, denn neben einer großen Drogenlieferung entdeckt er auch eine Tasche mit 2 Millionen Dollar. Selbstredend, dass die jemandem gehören und so hat Llewelyn schon bald den kaltblütigen Auftragskiller Anton Chigurh im Nacken und Sheriff Ed Tom Bell, der der Spur aus Blut in Richtung Mexiko folgt. Wir hatten schon befürchtet, die Coens an den Mainstream verloren zu haben, waren sie doch in letzter Zeit zunehmend den seichten Komödien verfallen. Doch die Zeit scheinen die beiden genialen Köpfe genutzt zu haben, um zu ihrem Meisterstück auszuholen. „No Country For Old Men“ vereint all die vertrauten Elemente, die Filme, wie „Fargo“ und „Miller’s Crossing“ zeitlos machen: schräge Figuren, die amerikanische Provinz und kleine Ganoven, die vom großen Geld träumen. Gleiches Geschick wie bei der Auswahl der Vorlage von Cormac McCarthy bewiesen die Coens auch wieder bei der Besetzung: Javier Bardem ist Furcht einflößend oscarverdächtig, Josh Brolin der einsame Held und Tommy Lee Jones hat den lakonischen Schlussmonolog in dieser Verneigung vor den Klassikern des Western und Gangsterfilms. Neben denen ist „No Country For Old Men“ auf jeden Fall ein Platz sicher.

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb