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Bank Job
The Bank Job

Grossbritannien 2008

DVD 107min

Standort

WestEnd Gangsterfilm

Sprachen
Deutsch, Englisch   
Untertitel
Deutsch   
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Regie
Roger Donaldson
Drehbuch
Dick Clement, Ian La Frenais
Kamera
Michael Coulter
Musik
J. Peter Robinson
Produzent
Charles Roven, Steve Chasman
Schauspiel
Jason Statham, James Faulkner, Chris Wilson, David Suchet, Daniel Mays, Colin Salmon, Saffron Burrows, Keeley Hawes, Gerard Horan, Angus Wright, Stephen Campbell Moore, Julian Firth, Andy Collins, Craig Fairbrass, Michael Jibson, Peter Bowles, Alki David
Genre
Gangsterfilm, Thriller, Action
Stichworte
Bankraub, Heist Movie, Agenten
Inhalt
Autohändler Terry (Jason Statham) bekommt von Martine (Saffron Burrows) einen Tip. Für eine Woche muß man bei Lloyds Bank in der Baker Street auf das Alarmsystem verzichten. Die ideale Zeit für einen Bankraub. Als Gegengeschäft soll Terry bei dem Einbruch aus einem bestimmten Schließfach brisante Fotos entwenden. - Vage basiert der Film auf den berühmten "Walkie-Talkie-Einbruch" von 1971. Irgendwie soll auch das britische Königshaus darin verwickelt gewesen sein, was bis heute zu mannigfaltigen Spekulationen führte. Zumindest war die Angelegenheit derart ernst, dass man aus Gründen der nationalen Sicherheit ein totales Berichtsverbot verhängte. Erst 2051 dürfen die Akten geöffnet werden.

Kommentare

5 Punkte von Bodo Morten:
Bank Job bringt alle Zutaten mit, die ein Film dieser Gangart haben sollte. Einen Tresorraum mit begehrten Schließfächern, einen Tunnel, windige Mittelsmänner, Kommissar Zufall und unangenehme Gläubiger. Es wird auf allen Ebenen manipuliert und getrickst, jeder laviert gegen jeden und im Auge des Sturms stehen ein paar sympathische Amateure. Würde der Streifen nicht auf wahren Begebenheiten fußen, könnte man das Drehbuch nicht für voll nehmen, aber die besten Geschichten schreibt nun mal das Leben selbst. Hinzu kommt der Charme der Siebziger, der dem Auge schmeichelt. Rundum gelungen.

4 Punkte von Lars Tuncay:
Die cleveren „Cons“, jene ausgefeilte Raubzüge, waren schon immer eine Passion der Briten. Im Schatten des berühmten Zugüberfalls von 1963 gibt es so einige „große Dinger“, die Stoff für spannende Kinounterhaltung bieten. Einen davon hat Thriller-Spezialist Roger Donaldson („Der Rekruit“) nun verfilmt. Anhand von Aussagen und Zeitungsberichten puzzelt er die Ereignisse von 1971 zusammen. Zunächst verwirren die vielen Handlungsstränge, doch schon bald hat alles seinen Platz. Sei es das Foto, mit dem sich der schwarze Bürgerrechtler Michael X in London einen Freifahrtschein bei den Cops erkauft, oder der Drogenfund im Gepäck der hübschen Martine Love. Sie wiederum dient den Regierungsbeamten dazu, an eine Gruppe Kleingauner um den abgebrannten Autohändler Terry heranzutreten. Der Trupp soll die Bank überfallen und die Schließfächer ausnehmen. In dem mit der Nummer 118 steckt nämlich das pikante Bildmaterial. Doch als der ahnungslose Terry und seine Kumpels erfahren, wozu sie benutzt werden, ist es für sie schon zu spät. Mit viel Zeitkolorit inszeniert Regisseur Donaldson die authentischen Ereignisse. Das intelligent verschachtelte Drehbuch der „Commitments“-Autoren Clement und Frenais füllt dabei die fiktiven Ergänzungen des Plots mit Spannung. Jason Statham kann sich einmal mehr als englischer Paradegangster beweisen und hat hier auch erstmals die Möglichkeit seiner Figur die nötige Tiefe zu verleihen. Denn von den witzig-derben Eskapaden der Gang in „Bube, Dame, König, GrAs“ ist „The Bank Job“ mit seinem grimmigen Ausgang weit entfernt.

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb