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Brügge sehen... und sterben?
In Bruges

Grossbritannien, Belgien 2008

DVD 103min

Standort

WestEnd Gangsterfilm

Sprachen
Deutsch, Englisch   
Untertitel
Deutsch   
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Regie
Martin McDonagh
Drehbuch
Martin McDonagh
Kamera
Eigil Bryld
Musik
Carter Burwell
Produzent
Graham Broadbent, Peter Czernin
Schauspiel
Ralph Fiennes, Brendan Gleeson, Colin Farrell, Ciaran Hinds, Zeljko Ivanek, Jérémie Renier, Clémence Poésy, Elizabeth Berrington, Thekla Reuten, Eric Godon, Jordan Prentice, Anna Madeley, Jean-Marc Favorin, Sachi Kimura
Empfohlen von
Martin, Mitarbeiter
Genre
Komödie, Kriminalfilm, Drama, Gangsterfilm
Stichworte
Profikiller
Inhalt
Gibt es auch für Auftragskiller moralische Grenzen? Scheinbar ja. Nachwuchskiller Ray (Colin Farrell) und Kollege Ken (Brendan Gleeson) haben ihren letzten Auftrag vermasselt. Ins belgische Brügge geschickt warten sie auf die Entscheidung ihres Londoner Bosses.

Kommentare

5 Punkte von plug:
Hier ist er der Gängsterklassiker des neuen Jahrtausends-ästhetisch super gefilmt, aber mit Dogma-Wackel-Optik und weiter Videoclipästhetik wie noch bei "Snatch" und Konsorten! Einige harte Headshot - Szenen und ein ausgefeilter, hochspannender Thriller mit zünftiger Priese Schwarzem Humors und einem eingespielten Darstellerduo, was seines gleichen sucht. Das Adrenalin hält sich bis zur finalen Abrechnung und Kirchturmshowdown, alles in "Brügge" der schönsten belgischen, mittelalterlichen Puppenstubenstadt. Harmlos ist dieser feine Film ganz und gar nicht, er hat jede Menge Action aber auch jede Menge Gefühl. Wenn Colin Farrell als Ausrede für Mädels herhalten muss, dann ist der hochspanende Thrill und der superb böse Ralph Fiennes wohl ein Grund für die Männer. Also beide Geschlechter-einer der besten Film des letzten Jahres. Pflicht!

5 Punkte von Bodo Morten:
Bilder die begeistern! Die Kamera macht diesen Film zu einem Kleinod. Ohne eine gute Story wäre das nicht möglich, aber auch diese weiss zu gefallen und endlich ist Colin Farrell einmal richtig besetzt. Normalerweise vermag er es nicht seine Rollen auszufüllen, so wie es ihm gelang sogar Alexander den Großen zum debilen Zweifler schrumpfen zu lassen. Aber als suizidgefährdeter irischer Killer ist er goldrichtig. Ich schließe mich meinem Vorgänger an, hier ist etwas für jeden dabei. Unbedingt anschauen!

4 Punkte von Lars Tuncay:
Brügge – eine kleine Stadt in Belgien, die im Mittelalter stehen geblieben zu sein scheint. Ein malerischer Ort und Touristenmagnet. Aber was um alles in der Welt haben zwei englische Auftragskiller hier zu suchen? Das fragt auch Ray (Colin Farrell) ständig sowohl sich selbst, als auch seinen Kollegen Ken (Brendan Gleeson). Ihr Boss Harry (Ralph Fiennes) hat sie hierher versetzt. Offiziell damit sie mal ausspannen können – aber warum im verdammten Brügge und nicht auf den Bahamas? So jammert Ray tagein tagaus über ihre Situation und versucht sich mit der Einheimischen Chloë abzulenken. Ken genießt währenddessen die Architektur. Doch es dauert nicht lange, bis beide den eigentlichen Grund für ihren Aufenthalt erfahren. Geschickt lässt sich Regisseur und Autor Martin McDonagh Zeit, um die wahren Motive hinter dem unfreiwilligen Urlaub aufzudecken. Wie es dazu kam, dass seine Protagonisten in Brügge landeten und ob sie es lebend wieder verlassen werden, sei an dieser Stelle nicht verraten. Sonst hätte man am intelligenten Plot, den spritzigen Dialogen und den gut aufgelegten Darstellern nur halb so viel Spaß. Der pittoreske Ort mit seinen Kanälen, der Kathedrale und dem Kopfsteinpflaster dient als wunderschöne Kulisse, dessen Zauber sich irgendwann nicht einmal mehr der dauerfluchende Ray entziehen kann. Ein beachtliches Langfilmdebüt des Briten McDonagh, der mit seinem Kurzfilm „Six Shooter“ 2006 den Oscar gewann.

1 Punkte von anonym:
Absolut enttäuschend. Oberflächlich, sentimental, ohne Substanz.

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