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Burn After Reading

USA, Frankreich, Grossbritannien 2008

DVD 92min

Standort

WestEnd Regisseure A-Z

Sprachen
Deutsch, Englisch   
Untertitel
Deutsch, Englisch   
Regie
Ethan Coen, Joel Coen
Drehbuch
Ethan Coen, Joel Coen
Kamera
Emmanuel Lubezki
Musik
Carter Burwell
Produzent
Ethan Coen, Joel Coen, Tim Bevan, Eric Fellner
Schnitt
Ethan Coen, Joel Coen, Roderick Jaynes
Schauspiel
Brad Pitt, George Clooney, Tilda Swinton, John Malkovich, Richard Jenkins, Frances McDormand, Lenny Venito, Tim Miller, Logan Kulick, Eric Richardson, Devin Rumer, Matt Walton
Empfohlen von
Mitarbeiter
Genre
Komödie, Kriminalfilm
Inhalt
Ein trotteliger Fitness-Trainer glaubt eines Tages, in der Umkleide eine CD mit brisantem Inhalt gefunden zu haben. Sein Plan, diese an den Meistbietenden zu verscherbeln (der CIA oder vielleicht doch den Russen?!), weckt auch in seiner Kollegin Interesse, die sich nichts sehnlicheres als eine Schönheits-OP wünscht, dafür aber nicht genügend Kleingeld hat. Furiose, schwarzhumorige Krimi- und Politsatire von den Coen-Brüdern, in der das bestens gelaunte Hauptdarsteller-Ensemble mit sichtlicher Lust zu Werke geht.

Kommentare

5 Punkte von massive4r7:
Die Coen-Brüder haben es geschafft, hart an der Grenze zum Klamauk vorbei zu marschieren und liefern einen Film, bei dem ich von vorn bis hinten gelacht habe. Es geht Vieles schief und es wird viel geflucht. Sehr kurzweilige Unterhaltung mit einer ordentlichen Portion Schadenfreude. Zugegeben, es wird stellenweise sehr derb und ist für das zarte Gemüt des einen oder anderen vielleicht nicht ganz geeignet. Wer aber Filme wie Pulp Fiction liebt, wird diesen Film genießen. Womit nicht gesagt sein soll, dass Burn After Reading einfach ein weiterer Pulp Fiction Nachahmungsversuch sein soll. Die Coens haben ihren ganz eigenen Stil und Humor. Wenn John Malkovich gleich zu Beginn ein saftiges 'What the FUCK?' raushaut, fast jedem einen 'moron' an den Kopf knallt, und wenn Brad Pitt dauernd Substantive durch 'shit' ersetzt, dann sei hier wieder die Originalversion wärmstens empfohlen (denn wer spricht heute eigentlich kein Englisch?)!

4 Punkte von Lars Tuncay:
Es ist ein Spaß, ein grandioser Spaß, wie sich hier ein halbes Dutzend der besten Schauspieler gegen den Strich bürsten lassen. Und damit ist nicht nur wortwörtlich die absurde Frisur von Brad Pitt gemeint.. Pitt gibt den Fitness-Studio-Hampelmann Chat, der Bildung, Erziehung und Rollenvorbilder komplett aus irgendwelchen Übungsleiter-Videos gewonnen hat. Seine affige Frisur konkurriert mit den bubihaften Klamotten und die Aerobic-Gestik übertrifft alles. Chats Versuch, mit einer CD voller vertraulicher Daten, den Ex-CIA-Mitarbeiter Cox (John Malkovich) zu erpressen, muss kläglich scheitern. Wie alle Gangster in Coen-Filmen verhält er sich dämlicher als es die Polizei erlaubt. Doch auch Alkoholiker Cox ist eine Glanznummer aus dem Schauspielfach Karikatur. John Malkovich zeigt als kahlköpfiger Choleriker wieder eine neue Facette seines Könnens.. Frustriert von der Ignoranz seiner Umgebung kündigt Cox beim Geheimdienst, worauf seine herrische Frau (Tilda Swinton) über Scheidung nachdenkt und nicht nur die Finanzdaten vom heimischen Computer kopiert, sondern auch die Anfänge einer Biografie des CIA-Mannes. Dass die Daten auf CD ab jetzt die Runde machen, jeder mit jedem ins Bett geht, und nicht nur der unter Verfolgungswahn leidende Harry Pfarrer (Clooney) dauernd einen Beobachter in der Nähe hat, gehört zu den Details einer Handlung, die munter vor sich hin purzelt. Den besten Kommentar liefert ein CIA-Boss: „Einfach laufen lassen“.

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb