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Spur der Steine

DDR 1966

DVD 129min

Standort

WestEnd Regisseure A-Z

Sprachen
Deutsch   
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Regie
Frank Beyer
Drehbuch
Frank Beyer, Karl-Georg Egel
Kamera
Günter Marczinkowsky
Musik
Wolfram Heicking
Literaturvorlage
Erik Neutsch
Schauspiel
Jutta Hoffmann, Helmut Schreiber, Manfred Krug, Hans-Peter Minetti, Eberhard Esche, Helga Göring, Gertrud Brendler, Krystyna Stypulkowska
Genre
Liebesfilm, Drama
Stichworte
Gesellschaft, Milieudrama
Inhalt
Manfred Krug sorgt als Zimmermann mitsamt seiner Brigade auf einer Großbaustelle für anarchische Stimmung. Die exzellente Gesellschafts-Satire war in der DDR lange verboten.

Kommentare

5 Punkte von Liv:
Ich habe die Geschichte des Film gemocht. Ich habe die Grundstimmung des Films gemocht. Ich habe Manfred Krug sehr gerne beim Schauspiel zugesehen. Ich habe mit dem linientreuen Genossen und seinem Zwiespalt zwischen Liebe und Staatssystem mitgefühlt. Ich habe den anscheinend aussichtslosen Kampf der weiblichen Bauleiterin gegen eine Männerdomäne unterstützt. Warum? Weil "Spur der Steine" wirklich gut gemacht ist. Die Kraft der sozial bedingten Emotionen ist enorm - ein wichtiger Faktor um mit der Geschichte mitzugehen. Die Ästhetik wirkt aus heutiger Perspektive ein wenig amüsant, reihte sich Frank Beyer doch in die eurpaweit grassierende Nouvelle Vague-Filmerei ein. Diese hatte wohl auch DDR erreicht, mglw. über die Nouvelle Vague der Tschechen oder Polen. Wer weiss...ist eigentlich auch nur von filmhistorischen Interesse. "Spur der Steine". Amüsant. Charmant. Eine ernste Thematik mit einer gewissen Groteske verpackt. Alles richtig gemacht. Sehr guter Film. Ansehen.

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb