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Die Tintenfische aus dem zweiten Stock
Chobotnice z druhého patra

Tschechoslowakei, BRD 1986

DVD 250min

Standort

WestEnd Kinderfilm - Abenteuer

Sprachen
Deutsch   
Regie
Jindrich Polák
Drehbuch
Ota Hofman, Jindrich Polák
Kamera
Emil Sirotek
Musik
Angelo Michajlov
Produzent
Jaroslav Boucek, Jan Suster
Schauspiel
Vlastimil Brodsky, Otto Simánek, Zaneta Fuchsová, Frantisek Filipovský, Jirina Bohdalová, Josef Bláha, Dagmar Veskrnová, Pavel Zednícek, Oldrich Kaiser, Nina Divísková, Jaroslava Kretschmerova, Ondrej Havelka, Miroslav Machácek, Jaroslav Moucka, Milan Simácek
Genre
Kinderfilm, Trick/Animation
Stichworte
Knetanimation

Kommentare

3 Punkte von Stefan Senf:
Ölpest, Scheidung, Geldsorgen - die Zeit der kindlichen Unschuld war nun auch in den tschechischen Kinderfilmen vorbei. Mag sein, dass sich 1986 bereits die Frustration, die wenig später zum Fall des Ostblocks führte, auch in den ehemals märchenhaften Serien niederschlug. Der große erzählerische Atem und die Spielfreude jedenfalls schien beiden großen tschechischen Regisseuren gleichzeitig verloren gegangen zu sein - Vaclav Vorlicek drehte zwei Jahre zuvor die völlig missglückte "Märchenbraut"-Fortsetzung "Der Zauberrabe Rumburak" und Jindrich Polak 1988 "Pan Tau - der Film", der eine wehmütige Zerstörung des eigenen Mythos war. Vielen gilt "Die Tintenfische aus dem zweiten Stock" als eine indirekte Fortsetzung von "Luzie, der Schrecken der Straße", weil die damalige Titelheldin wieder eine Hauptrolle spielt und ebenfalls zwei Knetfiguren vorkommen, aber der Vergleich hinkt auf beiden Beinen. Sicher ist die Serie nicht schlecht gemacht, aber dramaturgisch doch sehr verworren und von dem Optimismus der früheren Serien finden sich nur noch Spurenelemente.

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb