Blättern  

Suche

Suche
WestEnd Logo

The Limits of Control

USA, Spanien, Japan 2009

DVD 116min

Standort

WestEnd Regisseure A-Z

Sprachen
Deutsch, Englisch   
Untertitel
Deutsch, Englisch   
Regie
Jim Jarmusch
Drehbuch
Jim Jarmusch
Kamera
Christopher Doyle
Produzent
Stacey E. Smith, Gretchen McGowan
Schnitt
Jay Rabinowitz
Schauspiel
Tilda Swinton, John Hurt, Bill Murray, Gael Garcia Bernal, Hiam Abbass, Luis Tosar, Jean-François Stévenin, Paz de la Huerta, Isaach de Bankole, Youki Kudoh, Óscar Jaenada, Héctor Colomé, Alex Descas, José Corbacho, Miguel Alcíbar
Empfohlen von
Martin, Mitarbeiter
Genre
Drama, Thriller
Inhalt
Dieser Jim-Jarmusch-Film, der wieder einmal die meditative Ruhe zelebriert, wirkt schon beinahe abstrakt. Der Film eines Auftragsmordes, so schön er auch von Christopher Doyle gefilmt sein mag, verkommt in seiner schrulligen Rätselhaftigkeit am Ende doch zur reinen Nummernrevue. Viele Stars, viele Ideen, wenig Ausformuliertes und ganz wenig Drehbuch hinterlassen einen mittelmäßigen Film.

Kommentare

4 Punkte von Lars:
Jim Jarmusch entwickelt sich meiner Meinung nach immer mehr zum Star des abstrakten Films. Wenngleich nicht ganz so verstörend wie bspw. Lynch schafft er es doch immer wieder einen perplexen Zuschauer zurückzulassen. So auch in diesem neuesten Werk, in welchem er dem Zuschauer trotz augenscheinlich stringenter Erzählung großen Spielraum für eigene Interpretationen und Deutungen lässt. Ein wortkarger Isaach De Bankolé (bereits in "Ghost Dog" oder auch "Coffee and Cigarettes" für Jarmusch vor der Kamera) erhält einen undurchschaubaren Auftrag von einem ebenso undurchschaubaren spanisch sprechenden Auftraggeber. Und obwohl unser Protagonist selbst kein Spanisch spricht erscheint es einem doch, dass er die Sinnsprüche, welche ihm seine Begegnungen auf Spanisch servieren durchaus versteht. Jarmusch entpuppt sich in diesem Film gleichfalls erneut als Ästhet und Stilikone. Seine Bühnenbilder und sein Sinn für faszinierende Drehorte versetzen einem wieder mal ins Staunen. Dabei ist besonders auffällig, dass er seine Atmosphäre vor allem durch Standkameras und überhaupt sehr reduzierte Kameraführung erzeugt. Aber das ist schließlich ebenso wenig neu wie die dünn gesähten, aber dafür umso gehaltvolleren Dialoge. Typisch Jarmusch eben und daher für Fans seiner Arbeit absolut sehenswert.

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb