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Coraline

USA 2009

DVD 96min

Standort

WestEnd Trick/ Anime

Sprachen
Deutsch, Englisch, Niederländisch, Russisch, Türkisch   
Untertitel
Deutsch, Englisch, Niederländisch, Dänisch, Norwegisch, Schwedisch, Türkisch   
Regie
Henry Selick
Drehbuch
Henry Selick
Kamera
Pete Kozachik
Musik
Bruno Coulais
Produzent
Henry Selick, Claire Jennings, Bill Mechanic, Mary Sandell
Literaturvorlage
Tom Gastall
Stimme
Ian McShane, Keith David, Dakota Fanning, Kath Soucie, Jennifer Saunders, Dawn French, Robert Bailey Jr., Teri Hatcher
Empfohlen von
Mitarbeiter
Genre
Trick/Animation, Abenteuerfilm, Fantasy
Stichworte
3D
Inhalt
Wundervoll handanimierte Kinderbuchverfilmung nach Neil Gaiman. Als die kleine Coraline hinter einer winzigen Tür eine Parrallelwelt entdeckt, scheint sie zunächst ganz nach ihren Vorstellungen zu sein. Doch hinter der harmonischen Fassade befinden sich Abgründe und Coraline muss bald lernen, dass man aufpassen muss, was man sich wünscht.

Kommentare

5 Punkte von Lars Tuncay:
Vor einigen Jahren schuf Autor Neil Gaiman („Der Sternwanderer“), inspiriert durch seine eigenen Sprösslinge, eine paradiesische Parallelwelt für Kinder, voll Zauber und Phantasie. Das Buch, zu dem ihn seine Tochter Helen damals animierte, wurde ein Welterfolg. Ihr widmete Gaiman auch die Hauptfigur, ein unverstandenes Mädchen mit blühender Imagination und Eltern, die ihre gesamte Zeit mit Schreiben verbringen, statt mit ihr zu spielen. Entstanden als Gutenachtgeschichte trägt der Bestseller somit durchaus biographische Züge, wie Gaiman offen zugibt.   Die Heldin dieser Geschichte ist Coraline und schon ihr Name ist so verdreht wie ihr Kopf. Die junge Dame hat aber auch allen Grund, ihrer Vorstellungskraft freien Lauf zu lassen: ihre Eltern sind mürrische, dauergenervte Workaholics und keine Hilfe für sie, in ihrem neuen Zuhause heimisch zu werden. Draußen regnet es und Coraline sitzt allein zuhaus. Also erkundet sie das neue Heim, das sie sich mit einem dickleibigen Schaustellerduo und einem übergeschnappten ehemaligen Zirkusartisten teilen.   Sie entdeckt eine Tür, die tagsüber vermauert ist, nachts jedoch einen Tunnel freigibt. Coraline zwängt sich, angelockt durch eine Horde Springmäuse, die im Dunkel verschwindet, durch den Verschlag. Auf der anderen Seite steht die Welt Kopf: ihre Mutter hat Zeit für sie und liest ihr jeden Wunsch von den Lippen ab. Ihr Vater ist ein stets gut gelaunter Klaviervirtuose, nicht der griesgrämige Kaffeejunkie mit Augenringen. Spiel und Spaß kennen keine Grenzen und selbst der seltsame Nachbarsjunge hält die Klappe. Doch dass etwas nicht stimmt, erkennt Coraline nicht nur an den seltsamen Knöpfen, die die Augen der Klone zieren. Schon bald findet sie sich in einem Alptraum wieder, dem sie nur entkommen kann, indem sie über sich selbst hinaus wächst.   Henry Selick, Schöpfer zweier Klassiker der Stop-Animation, legt mit „Coraline“ sein Meisterstück dieser zeitintensiven Kunstform vor. Mit einer unfassbaren Liebe zum Detail vermag er es die Handarbeit mit moderner Computertechnik geschickt zu verbinden. Die temporeiche, phantasievolle Story überrascht durch Einfallsreichtum und gewitzte Wendungen. Gemeinsam schufen Selick und Gaiman – zwei Genies mit Hang zum Abgründigen – ein spaßiges, tiefschwarzes Märchen für Erwachsene und Kinder gleichermaßen. Schlichtweg Brillant und absolut bezaubernd

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb