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Zerrissene Umarmungen
Los abrazos rotos

Spanien 2009

DVD 127min

Standort

WestEnd Regisseure A-Z

Sprachen
Deutsch, Spanisch   
Untertitel
Deutsch   
Regie
Pedro Almodovar
Drehbuch
Pedro Almodovar
Kamera
Rodrigo Prieto
Musik
Alberto Iglesias
Produzent
Esther García
Schnitt
José Salcedo
Schauspiel
Penelope Cruz, Agustín Almodóvar, Esther García, Blanca Portillo, Lola Duenas, Lluís Homar, Chus Lampreave, Angela Molina, Rubén Ochandiano, José Luis Gómez, Kiti Manver, Mariola Fuentes, Rossy de Palma, Carlos Leal, Kira Miró, Yuyi Beringola, Dani Martín, Tamar Novas, Ramón Pons
Empfohlen von
Martin, Mitarbeiter
Genre
Drama, Liebesfilm, Thriller
Stichworte
films about filmmaking
Inhalt
Ein erblindeter Drehbuchautor bekommt eines Tages Besuch von dem Sohn seines früheren Produzenten und erinnert sich daraufhin zurück an die Zeit, als er noch Filme drehte und mit der Hauptdarstellerin eines ganz bestimmten Werks eine Affäre begann... Wunderbare, vor Ideen nur so überbordende Hommage an die Filmkunst von Pedro Almodóvar, die verschiedenste Personen- und Zeitebenen virtuos zu einer vielschichtigen Erzählung verbindet.

Kommentare

5 Punkte von plug:
Ein wahrlich postmoderner Film! Almodovar entführt und mit ästhetischen Bildern und toller Regieleistung in die Welt des Films. Penelope Cruz wird zur "Gilda" des 21. Jh. und so beginnt ein heiter-tragischer Reigen um Liebe, Verlust, Neuanfang und Sühne! Ein erblindeter Regisseur wird Drehbuchautor (Harry Caine-welch Bild!), Dieser drehte einst eine Komödie (dabei wollte er das nie) und die wurde persönlich wie beruflich zu seinem Desaster. Er verliebte ich in die Hauptdarstellerin, die ganz in Film noir Manier in den Fängen eines widerwärtigen, alten, reichen Sacks war. So beginnt die Tragödie, die ein fatales Ende nehmen wird. Die Rahmenhandlung bleibt recht locker und leicht, das Ensemble ist zur Spielfreude aufgelegt! Tolle Bilder und Settings und das beste: hier gibt es die Penelope Cruz Version von "Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs" als Film im Film im Film (hier: "Frauen und Koffer" und Pena ist Pina)! Selbstkritisch, ironisch und wenn nicht Vidors Gilda, dann David Lynch (vgl. die Telefone und Verschwörung) oder doch Rosselini? Egal, denn hier wird gekonnt gemixt. Zu Beginn ist der Rückblick und Rahmenhandlung nur zu erahnen, dies verlangt dem Zuschauer einiges ab, jedoch wird dies bald mühelos von der tollen Story wettgemacht! Insofern ist der neue Alomdovar weder "überfrachtet" noch veschachtelt, sondern eine Hommage an viele Filme mit eigen Akzenten!

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb