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Kampf der Titanen
Clash of the Titans

USA, Grossbritannien 2010

DVD, BLU 102min

Standort

WestEnd Abenteuer

Sprachen
DVD:, Deutsch, Englisch   BLU:, Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch   
Untertitel
DVD:, Deutsch, Englisch   BLU:, Deutsch, Englisch   
Regie
Louis Leterrier
Drehbuch
Phil Hay, Travis Beacham
Kamera
Peter Menzies Jr.
Musik
Ramin Djawadi
Produzent
Basil Iwanyk
Schauspiel
Ralph Fiennes, Liam Neeson, Mads Mikkelsen, Liam Cunningham, Danny Huston, Pete Postlethwaite, Jason Flemyng, Sam Worthington, Nicholas Hoult, Hans Matheson, William Houston, Tamer Hassan, Jamie Sives, Nathalie Cox, Vincent Regan, Alexa Davalos, Polly Walker, Izabella Miko, Kevin de la Noy
Genre
Drama, Abenteuerfilm, Fantasy
Stichworte
Remake
Inhalt
Im “Kampf der Titanen” geht es um die ultimative Macht: Männer kämpfen gegen Könige, Könige gegen Götter. Selbst die Götter führen Krieg gegeneinander – und dadurch könnten sie die Welt vernichten. Perseus ist als Gott geboren, aber als Mensch aufgewachsen. Ohnmächtig muss er erleben, wie seine Familie dem Rachegott Hades, dem Herrn der Unterwelt, zum Opfer fällt. Weil er nun nichts mehr zu verlieren hat, erklärt Perseus sich zu dem tollkühnen Versuch bereit, Hades zu überwinden, bevor dieser den Götterkönig Zeus entmachtet und die Erde ins Höllenchaos stürzt. Auf gefährlichen Pfaden führt Perseus eine Gruppe unerschrockener Krieger in die verbotenen Welten. Dabei muss er sich gegen infernale Dämonen und fürchterliche Monster wehren, doch eine Chance auf Erfolg hat er nur, wenn er seine göttliche Kraft akzeptiert, der Vorsehung trotzt und sein Schicksal in die eigenen Hände nimmt. Remake des Films “Kampf der Titanen” aus dem Jahr 1981.

Kommentare

1 Punkte von Stefan Senf:
Übles Schmierentheater, in dem selbst gestandene seriöse Schauspieler (Neeson, Fiennes, Postlethwaite) komplett versagen. Ständig ist die Kamera in Bewegung (auch dort wo es absolut überflüssig ist), die Dramaturgie dagegen steif wie ein Obelisk. Ein Phallussymbol als Beispiel? Na klar, passt zum Film - viel Macho-Gehabe, wie man es seit den 80ern nicht mehr gesehen hat. Apropos 80er: Die etwas freie Adaption der "Perseus"-Sage von Harryhausen/Cross/Davis ist gegen dieses Machwerk eine Blüte der literarischen Treue (auch wenn die griechische Mythologie aus Volkssagen besteht, wurden sie doch festgehalten und sind kein Kramladen für schlechte Drehbuchautoren). Besonders verstimmen mich die überflüssigen Parallelen zur christlichen Mythologie. Zeus (alias Gottvater) als Erschaffer der Menschen - das ist schlicht Blödsinn! Nach der griechischen Mythologie erschuf Prometheus den Menschen und damit einen Affront GEGEN Zeus. Hades als Gegenspieler Zeus' (Gott gegen den Teufel) - auch kompletter Blödsinn (abgekupfert bei Disneys "Herkules" - nur war dies ein satirisch angehauchter Zeichentrickfilm). Die computergenerierten Effekte können heutzutage auch nicht mehr beeindrucken - Harryhausen sah man die Handarbeit und die Mühe an, CGI ist omnipräsent und fade. Und so nebenbei nimmt man einen "Gag" mit, der komisch gemeint war, aber nur überheblich ist: Bubu, die goldene Eule des Originalfilms hat einen ganz kurzen Auftritt - Kommentar eines menschlichen Mitspielers: "Lass sie, wo sie ist." Solche "Gast-Auftritte" sollten eine Hommage an das Original sein und nicht eine unverschämte Verarsche. Eine dieser vielen "Re-Imaginations", die das Original beschädigen und einen völlig falschen Eindruck schaffen. Es mag Monsterfilme geben, die schlechter sind als dieser, aber gewiss nicht viele. Wer den Zauber des Pegasus, den Schrecken der Medusa, den Witz Bubus und immer noch genug Schmierentheater wahrhaft erleben will, der sollte ganz schnell zu "Kampf der Titanen" greifen - der wunderbar grusligen und herrlich altmodischen Fassung von 1981.

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb