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Inception

USA, Grossbritannien 2010

DVD, BLU 142min

Standort

WestEnd Regisseure A-Z

Sprachen
DVD:, Deutsch, Englisch   BLU:, Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch   
Untertitel
DVD:, Deutsch, Englisch   BLU:, Deutsch, Englisch   
Regie
Christopher Nolan
Kamera
Wally Pfister
Schnitt
Lee Smith
Schauspiel
Leonardo DiCaprio, Michael Caine, Marion Cotillard, Tom Hardy, Cillian Murphy, Pete Postlethwaite, Joseph Gordon-Levitt, Ellen Page, Ken Watanabe, Lukas Haas, Dileep Rao, Russ Fega, Michael Gaston, Tom Berenger, Talulah Riley, Haluk Bilginer
Genre
Action, Science-Fiction, Thriller
Stichworte
Traumsequenzen

Kommentare

4 Punkte von Joanna:
Bevor Inception in die Kinos kam, hatte ich hohe Erwartungen. Ich war begeistert von einem Film von Christopher Nolan, der mich vorher auch schon mit Memento und The Dark Knight begeistert hatte und auch die Schauspielerbesetzung ließ mich Großes vermuten. Als ich dann im Kino saß, war ich zwar begeistert, aber vermutlich hatte ich in meiner Vorstellung alles schon so sehr gepusht, dass es schwer war, an meine Erwartungen heranzukommen. Die Bilder sind monumental, der Soundtrack toll und auch die Schauspieler überzeugen (interessant: Leonardo DiCaprio spielt nach Shutter Island eine sehr ähnliche Rolle). Allerdings war mir nicht alles beim ersten Mal schauen klar - beim zweiten Mal dann schon. Trotzdem lohnt es sich auf jeden Fall. Ich habe mich nur gefragt: Warum sind so viele graue und düstere Bilder dabei. Wenn man wirklich alles so gestalten kann, wie man es in seiner Fantasie möchte, hat man doch so viel Auswahl... Und dann die Natur so vollkommen auszulassen... Aber das ist wohl eine Frage, wie man Ästhetik versteht :)

5 Punkte von Karla:
Ich dachte zunächst, Inception sei so ein blöder Actionreißer mit dem fotogenen aber öden Leonardo Dicaprio. Wo eine Verschachtelung über logische und inhaltliche Schwächen des Skripts hinwegtäuschen soll. Doch weit gefehlt, der Film ist einer der besten Krimis, den ich seit langem gesehen habe. Die Geschichte ist schlüssig und spannend bis ganz zuletzt. Dicaprio macht seine Sache ziemlich überzeugend, hat aber auch großartige Mitspieler wie Ellen Page, Tom Hardy und Joseph Gordon-Levitt. Marion Cotillard nervt ein ganz klein wenig, aber es muss eben auch etwas Herzschmerz dabeisein. Als Bösewicht agiert Ken Watanabe hinreißend. Bei seinem letzten Auftritt im Film weiß ich gar nicht, wer da wen an die Wand spielt und dazu läuft allerbester soundtrack von Hans Zimmer. Der bedient sich ganz unglaublich geschickt an Edith Piafs "Non je ne regrette rien", denn im Traum läuft die Zeit ja langsamer...

4 Punkte von Ken DasNetzInDir:
Inception greift den Gedanken auf, dass es Welten gibt in denen Menschen sich befinden, von denen sie selbst nicht mitbekommen das es sich um virtuelle Realitäten handelt. Seit "Welt am Draht" und erst recht seit den "Matrix" Filme keine neuer Aspekt dieses Genres! Was macht dieser Film also anders und zu etwas besonderem? Inception spielt gleichzeitig gekonnt mit etlichen Realitätsebenen und wird dabei "fast" nie unlogisch, außerdem werden im Film unterstützt durch sehr gute Spezialeffekt die Prinzipien deutlich, nach denen sogenannte "Traumhacker" und "Labyrintharchitekten" vorgehen um ihre Opfer in virtuellen Welten gefangen zu halten. Eingebettet in eine dramatisch Liebesbeziehung, bekommt dieser Film von mir nur deswegen ein kleinen Abzug, weil er ein wenig zu aktiongeladen ist und dadurch philosophische Aspekte zu schnell verschwimmen.

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb