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Somewhere

USA 2010

DVD 97min

Standort

WestEnd Regisseure A-Z

Sprachen
Deutsch, Englisch   
Untertitel
Deutsch, Englisch   
Regie
Sofia Coppola
Kamera
Harris Savides
Schauspiel
Benicio Del Toro, Elle Fanning, Michelle Monaghan, Stephen Dorff, Caitlin Keats, Chris Pontius, Jo Champa, Damián Delgado, Rich Delia, Paul Greene
Genre
Drama
Stichworte
Einsamkeit
Inhalt
Hollywood-Star Johnny Marco Stephen Dorff vertreibt sich die Zeit mit schönen Frauen, schnellen Autos, Alkohol und Drogen. Als er sich unerwartet um seine elfjährige Tochter Cleo Elle Fanning kümmern muss, beginnt er, sein bisheriges Leben mit ganz anderen Augen zu sehen. Jenseits klassischer Erzählmuster wirft Sofia Coppola einen besonderen Blick hinter die Fassaden der Traumfabrik.

Kommentare

5 Punkte von Ken DasNetzInDir:
Lange habe ich keinen Film mehr gesehen, der mit vielen statischen Bildern und langen Kameraeinstellungen und sehr reduziertem Schnitt, solch einen guten Eindruck beim zuschauen hinterlassen hat. Sofia Coppola beweist mit "Somwhere", ein geschultes Auge für Situationen und Gefühle der Haupcharaktere und weiß diese ohne Schnörkel in Szene zu setzen. In diesem Film wirkt alles echt, echt profan, echt gekünstelt, echt gefreut, echt ermüdet, echt traurig, echt krachig, echt einfach und echt schwierig. Der sehr überzeugender Hauptdarsteller "Stephen Dorff" verkörpert in jeder Sekunde glaubwürdig die Rolle des smarten Italoamerikanschen Filmstars, der Spielball seiner allesamt erreichbaren Gelüste und des ihn tragenden Filmgeschäfts geworden ist. Alle anderen auftauchenden perfekt besetzten Darsteller des Filmes , zuvorderst natürlich seine Tochter genannt runden das Gesambild hervorragend ab. Ich würde die Stimmung des Filmes mit der von "Wim Wenders"- "Paris Texas" vergleichen, nicht zuletzt weil in diesem auch um eine Vater-Kind Beziehung geht, die vor dem ersten Treffen im Film quasi nie wirklich bestanden hat.

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb