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Dark Shadows

USA 2012

DVD, BLU 113min

Standort

WestEnd Regisseure A-Z

Sprachen
DVD:, Deutsch, Englisch   BLU:, Deutsch, Englisch   
Untertitel
DVD:, Deutsch   BLU:, Deutsch   
Regie
Tim Burton
Drehbuch
John August, Seth Grahame-Smith
Kamera
Bruno Delbonnel
Musik
Danny Elfman
Produzent
Johnny Depp, Christi Dembrowski, David Kennedy (VII)
Schnitt
Chris Lebenzon
Schauspiel
Johnny Depp, Helena Bonham Carter, Christopher Lee, Hannah Murray, Michael Shannon, Eva Green, Michelle Pfeiffer, William Hope, Jackie Earle Haley, Chloë Grace Moretz, Jonny Lee Miller, Philip Bulcock, Shane Rimmer, David Selby, Nigel Whitmey, Alice Cooper, Lara Parker, Guy Flanagan, Jonathan Frid, Thomas Grube, Glenn Mexted
Genre
Fantasy, Komödie
Stichworte
Familie, Vampir, Geister & Dämonen
Inhalt
Düster-skurriler Tim Burton-Film über eine Familie, die über die Jahrhunderte schwer an einem Fluch trägt: Als die Collins 1752 nach Amerika gehen, bringt das nicht das erhoffte neue Leben. Sohn Barnabas (Johnny Depp), ein Frauenschwarm, macht es vielmehr noch schlimmer. Er bricht einer Hexe das Herz und wird zum Vampir verwandelt. Erst 1972 kann er dank eines Zufalls seiner Gruft entsteigen und trifft auf die Collins in Collinsport/Maine. Doch das einst prachtvolle Anwesen ist zur Ruine verfallen und die halbe Familie liegt beim Psychiater auf der Couch.(k)

Kommentare

3 Punkte von lockedroom:
Tim Burton wagt sich mit seinem neuen Film an ein weiteres Remake der beliebten gleichnamigen Gruselserie, die bereits in den sechziger Jahren im us-amerikanischen Fernsehen lief. In der Neufassung ist nun Johnny Depp der edelmütige Untote Barnabas, der nach langem und unfreiwilligem Aufenthalt unter der Erde, durch Tiefbauarbeiter befreit, wieder am Leben teilhaben darf. Und was für ein Leben das ist, welch farbenfrohe und sinnenfreudige Welt, in die er da so unvorbereitet hineintaumelt! Mitten hinein in die 1970er, als das Hippietum mittlerweile auch das letzte Fischerkaff namens Collinsport, erobert hat. Einiges hat sich verändert, seit seinem Ableben vor 200 Jahren. Mitten im Wald leuchtet gelb ein merkwürdiges riesiges M über den Wipfeln und auf einem unheimlich glatten schwarzen Etwas, das sich mit gelben Strichen verziert durch die Bäume windet, nähern sich mit seltsamen Geräusch zwei gleißende Lichter. Nach den ersten, sehr unterhaltsamen Schockerlebnissen, die eine solche Zeitreise mit sich bringen, macht sich Barnabas auf den Weg nach Hause, dem Anwesen der Familie Collins. Dort angekommen, muß erst mal Ordnung geschaffen werden und auch der Stand der Familie im Ort verbessert werden, denn all dies liegt doch sehr im Argen. Wenn da nur nicht Barnabasens alte Widersacherin, die ehemalige Magd und böse Hexe Angelique wäre, welcher der charmante Fischereimagnat einst das Herz brach und sich dann aber andersweitig verliebte, woraufhin die recht aparte Maid Satans seine Auserwählte in den Tod trieb und ihn, den Treulosen, zum ewigen Leben in einem Sarg verdammte... Burton liefert hier in bewährter Manier ein kurzweiliges und nicht allzu schräges Filmchen, welches gerade im ersten Teil recht reizend ist, sich aber leider bald erschöpft. Der 70er Jahre-Clash ist zu schnell ausgespielt, die Handlung geht irgendwie aus dem Leim, der (Liebes)Kampf zwischen Hexe und Verhextem zieht sich in die Überlänge. Und auch Johnny Depp in der Rolle des bleichen Schwerenöters mit Stil ist mittlerweile doch zu überstrapaziert und routiniert. Ähnliches gilt für Helena Bonham Carter, die auch wieder mit von der Partie ist. Michelle Pfeiffer dagegen überzeugt als Grand Dame des Hauses, die Familie und Haus löwinenhaft verteidigt. Nette Unterhaltung, aber leider nicht der große Wurf.

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb