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Oh Boy

Deutschland 2011

DVD, BLU 83min

Standort

WestEnd Komödie - deutsch

Sprachen
DVD:, Deutsch   BLU:, Deutsch   
Untertitel
DVD:, Deutsch   BLU:, Deutsch   
Regie
Jan Ole Gerster
Drehbuch
Jan Ole Gerster
Kamera
Philipp Kirsamer
Musik
Florian Menzel
Produzent
Tom Schilling, Marcos Kantis, Alexander Wadouh
Schnitt
Anja Siemens
Schauspiel
Ulrich Noethen, Michael Gwisdek, Tom Schilling, Marc Hosemann, Martin Brambach, Katharina Schüttler, Justus von Dohnanyi, Arnd Klawitter, Rolf Peter Kahl, Robert Hofmann, Steffen Jürgens, Inga Birkenfeld, Alexander Altomirianos
Awards
Deutscher Filmpreis in Gold für Tom Schilling, Jan Ole Gerster, Florian Menzel, Michael Gwisdek
Genre
Komödie, Drama
Inhalt
Niko ist Ende zwanzig und hat vor einiger Zeit seinem Studium ade gesagt. Seitdem lebt er in den Tag hinein, driftet schlaflos durch die Straßen seiner Stadt und wundert sich über die Menschen seiner Umgebung. Niko ist ein Flaneur und Zuhörer, dem die Menschen ihre Geschichten erzählen. Mit stiller Neugier beobachtet er sie bei der Bewältigung des täglichen Lebens. Bis zu diesem turbulenten Tag: Seine Freundin zieht einen Schlussstrich, sein Vater dreht ihm den Geldhahn zu und ein Psychologe attestiert ihm "emotionale Unausgeglichenheit". Eine sonderbare Schönheit namens Julika konfrontiert ihn mit den Wunden der gemeinsamen Vergangenheit, sein neuer Nachbar schüttet ihm bei Schnaps und Buletten sein Herz aus und in der ganzen Stadt scheint es keinen "normalen" Kaffee mehr zu geben. Sollte Niko nach diesem Tag wirklich seine "Komfortzone" verlassen und sein Leben ändern? Kriegt er am Ende vielleicht Julika? Und sogar die heißersehnte Tasse Kaffee?(p)

Kommentare

5 Punkte von green shoes:
Spätestens seit der Verleihung des Deutschen Filmpreises 2013 ist „Oh Boy“ von weitreichendem Bekanntheitsgrad. Mit Recht! Denn mit seinem ersten Spielfilm ist Regisseur Jan Ole Gerster ein wahres Goldstück gelungen. An einem Tag ohne Kaffee begleiten wir Nico in Episodenfilm-Manier auf seiner Sinnsuche durch Hipster-Berlin. Grotesk, witzig, pointiert und doch mit dem nötigen Quäntchen Tragik begegnen wir in künstlerischen Schwarz-Weiß-Bildern und zu beschwingten Jazzklängen den facettenreichen Charakteren der gehypten Hauptstadt: Von aufgedrehten Kunstschaffenden der Freien Szene, über einen verzweifelten Ehemann mit Fleischbällchen, bis hin zu einem faszinierenden in die Jahre gekommenen Mann, der seine Stadt kaum wieder erkennt. Ein scharfsinniges, poetisches Porträt einer Großstadt des 21. Jahrhunderts und einem, der darin seinen Platz sucht!

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb