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The Act of Killing

Grossbritannien, Dänemark, Norwegen 2012

DVD 115min

Standort

WestEnd Doku - Zeitgeschichte

Sprachen
Englisch, Indonesisch   
Regie
 Anonymous, Christine Cynn, Joshua Oppenheimer
Kamera
 Anonymous, Lars Skree
Produzent
Werner Herzog, Errol Morris,  Anonymous, Christine Cynn, Signe Byrge Sørensen, Michael Uwemedimo
Auftritt
Anwar Congo, Jusuf Kalla, Safit Pardede, Soaduon Siregar
Schnitt
Erik Andersson
Awards
Berlinale für Joshua Oppenheimer
BAFTA für Joshua Oppenheimer
Europäischer Filmpreis (Felix) für Joshua Oppenheimer, Signe Byrge Sørensen
Genre
Dokumentation
Stichworte
zeithistorisch, Terror, Verbrechen, Schuld
Inhalt
In einem Land, das Mörder als Helden feiert, wagt es Joshua Oppenheimer mit »The Act Of Killing«, sich dem Tabu und dem Terror zu stellen. Um die Geschichte des Genozids an über einer Million vermeintlicher Kommunisten in Indonesien nach dem Militärputsch 1965 zu erzählen - eine Geschichte, die die Opfer und ihre Nachfahren auch heute noch nicht zu erzählen wagen - entscheidet sich der junge amerikanische Regisseur für den einzig möglichen Weg: er spricht mit den Mördern. Stolz und frei von jeglicher Reue erzählen sie von den Morden und sind freudig bereit, ihre Taten nachzuspielen und sich selbst zu inszenieren. Das Filmprojekt bringt die Männer schließlich zum Reden und zum Nachdenken über ihre Taten, die sie bisher nie reflektiert haben. Die Inszenierung der Realität ist wirklicher geworden, als es die Taten für die Männer je waren. - »The Act Of Killing« ist ein filmischer Fiebertraum, eine verstörende Reise in die Psyche der Mörder und das schockierend banale Regime von Korruption und Propaganda, in dem sie leben. Der Film konfrontiert uns auf nie dagewesene Weise mit der banalen Alltäglichkeit des Bösen und der kathartischen Macht des Kinos.(p)

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb