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Blair Witch Project
The blair witch project

USA 1999

DVD 81min

Standort

WestEnd DVD-Katalog/ Horror

Sprachen
Deutsch, Englisch   
Untertitel
Deutsch, Englisch   
Regie
Daniel Myrick, Eduardo Sanchez
Drehbuch
Daniel Myrick, Eduardo Sanchez
Kamera
Neal Fredericks
Musik
Tony Cora
Produzent
Robin Cowie, Gregg Hale
Schauspiel
Joshua Leonard, Heather Donahue, Bob Griffin, Jim King, Sandra Sánchez, Michael C. Williams
Awards
Goldene Himbeere: Schlechteste Schauspielerin für Heather Donahue
Genre
Thriller, Horror
Stichworte
Geister & Dämonen
Inhalt
Drei Studenten erleben bei der Recherche über eine Hexensage blanken Horror im Wald. Pseudodokumentarischer, geschickt (u.a. via Internet) gehypter Low-Budget-Horrorfilm. Der Sensationserfolg 1999 in den USA (1 Mio $ Kosten, 141 Mio $ Kinoeinspiel).

Kommentare

5 Punkte von Tromaville:
Ein Film der einzigartig im Horrorgenre ist! Ich habe schon viele Horror gesehen(sehr viele!!). Als der Film rauskam dachte ich da geh ich mit Kumpels rein und bleib genauso kühl wie sonst auch. Falsch gedacht. Die Filmverantwortlichen haben uns keinen fertigen Horror präsentiert wo Blutgemetzel oder Horrorfratzen rumlämpeln. Sondern den Horror macht sich der/die Zuschauer/in selbst. Der Horror entsteht in den Kopf der Menschen, soll heissen Phantasie von uns sich iheren eigenen Horror ausmalt! Gerade diese Umgebung die da gewählt wurde ist so oder so abends für die meissten unheimlich, gerade nach diesem Film, oder? Mein Fazit: Seit diesen Film hab ich nichts mehr Nachts allein im Wald zu suchen :-)

4 Punkte von Crust:
Von den einen heiß geliebter, von den anderen völlig verrissener Überraschungserfolg. Der Film ist als eine (Pseudo-)Dokumentation angelegt, das Verwischen von Wahrheit und Fiktion war Teil der Marketingstrategie. So ist denn auch alles mit Handkamera abgedreht und die ständig wackligen Bilder der im Wald umherirrenden Studenten, die der Geschichte um die "Blair Hexe" auf den Grund gehen wollen, bereiten einem schon mal Kopfschmerzen. Dennoch ist die Atmosphäre sehr dicht und düster. Ungewöhnlich, nicht jedermanns Geschmack, aber irgendwie faszinierend.

1 Punkte von Sven Siegmund:
Wer einen guten Horror sehen will, der sei vor diesem Film gewarnt. Blair Witch ist ein sehr untypischer Horror. Ich glaube es ist ein abschreckendes Beispiel dessen, wie ein Horror nicht aussehen soll. Man braucht wirklich sehr viel Geduld, um sich 80 Minuten lang verwackelte und teilweise unsachrfe Aufnahmen von Bäumen und Sträuchern anzuschauen. Die Aufnahmen sind absichtlich so gestaltet, damit sie den Eindruck machen, sie seien wie von Urlaubs- oder Hobby-Filmern gemacht, die vermutlich die Videokamera zum ersten Mal in der Hand halten. Dass aber die Studenten, von denen diese Aufnahmen stammen sollen, richtige (vielleicht semi-professionelle) Film-Amateure sind, die einen Dokumentarfilm vor haben zu drehen, ist damit irgendwie im Widerspruch. Ich glaube das ist es, was mich an dem Film zutiefst gestört hat, weshalb ich ihn sehr voreingenommen ansah. Was Spannung angeht, gibt es hin und wieder paar Situationen, wo man erwartet, dass man vielleicht die besagte Hexe sieht, aber das war es auch schon. Den langweiligen und ermüdenden Rest, den man sich dafür anschauen muss ist es einfach nicht wert. Zumal das Ende eh sehr unklar ist, und alle Fragen offen lässt. Sollte diese Art von Film (als Horror will ich es nicht bezeichnen) Nachfolger finden (was ich nicht hoffe), so glaube ich werden es nur wenige sein, und nie so ein Kassenerfolg haben werden, wie Blair Witch Project.

2 Punkte von Isa:
klasse Film auf jeden fall empfehlenswert

5 Punkte von Björn Siebert:
Blair Witch ist der weiße Hai der 90er. Unglaublich damals beim Hai: Tausende Menschen rannten aus dem Kino, übergaben sich im Foyer. Die Badesaison des Jahres war ein Fiasko, prächtiger Sonneschein, leere Strände in den USA. Zurück zu Blair Witch Project. Der Film läuft im Kino, die ersten Besucher glauben der Kampagne aus dem Internet, denken sie sehen wirkliches Doku-Material. Das Ende des Films schockt die Zuschauer, erwischt sie kalt. der Film wird zum Hype, wird entarnt und kommt erst dann ins europäische Kino. Schwer zu sagen, was das für Trip gewesen sein muß, wenn man seine Entstehung als "Fake" nicht im Hinterkopf hatte. Ich weiß nur eins: Selbst als "Fake" ist dieser Horrorfilm der beste seit "Helloween". Das Ende ist eines der perversesten der neueren Horrorfilmgeschichte. Der Mythos von Blair Witch ist nicht allein der Film, es ist die gesamte Geschichte um den Film, der mal nichts mit nackten Zuschauerzahlen, gecasteten Stars oder Problemen am Set zu tun hat. Obwohl letzteres...

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