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Naked Lunch
裸のランチ

Grossbritannien, Japan, Kanada 1991

DVD 110min

Standort

WestEnd Regisseure A-Z

Sprachen
Deutsch   
Regie
David Cronenberg
Drehbuch
David Cronenberg
Kamera
Peter Suschitzky
Musik
Howard Shore, Ornette Coleman
Produzent
Jeremy Thomas
Literaturvorlage
William S. Burroughs
Schauspiel
Ian Holm, Judy Davis, Julian Sands, Roy Scheider, Peter Weller, Nicholas Campbell, Sean McCann
Genre
Fantasy, Experimental- & Kurzfilm, Horror
Stichworte
Drogen
Inhalt
Sehr freie Verfilmung des surrealen Drogen-Horror-Kult-Buches vom "Drogen-Guru" William S. Burroughs (1914-97).

Kommentare

5 Punkte von julio g:
A cult film and, of course, a masterpiece of modern science fiction. Cronenberg is the king, he created a definitive, big own world. Here he translates into the screen another piece of modern art, "naked lunch" by william s. burroughs. Burroughs, as Cronenberg, is a scientific personality. They toguether conceived this film. Throgh Burroughs texts, Cronenberg created a new history. The film, as the book, doesnt follow the conventional narrative structure. Cronenberg ask for a big effort from the viewer, that must be completely evolved by the absorving nature of this film in order to enjoy it fully.

5 Punkte von Tromaville:
Eine Homage an Kafka oder eine Satire. Da streiten sich die Filmkritiker. Nicht destso trotz ist es ein gelungener surrealistischer Film, der sich mit Buchautoren auseinandersetzt die entweder auf Drogen hängengeblieben oder auf Drogen sind. Die Story ist nur schwerverständlich. Die Dialoge sind in diesem Film ausgezeichnet und sehr Metapherreich. Wenn der Name Cronnenberg ein eigenes Genre wäre würde es mir erleichtern eine Kritik dazu zu schreiben. Mein Fazit: schwere Lektüre ;-)

5 Punkte von zwei:
DER EINE faszinierend ist die surrealistische erzählweise, und wie offen bleibt, welche von zweien die wirkliche realität ist.
DER ANDERE dabei heben sich die beiden (bewusstseins)zustände nicht so stark voneinander ab, denn der grossteil der geschichte spielt in einer arabischen Stadt (Interzone), die als wirre Kulisse die beiden Realitäten ähnlich surreal macht.
DER EINE ich denke als zuschauer automatisch mit und versuche alles durch meine interpretation oder paranoia zu ergänzen und zu verstehen, was ungenau oder gar nicht erklärt wird.
DER ANDERE das schwarze pulver des fleisches vom brasilianischen riesenwurm. die hilflosen, sexbesessenen agenten-käfer. die verschwörungen und der kampf zweier untergrundorganisationen um die macht.

5 Punkte von Smoe:
Dieser Film ist die Umsetzung des gleichnamigen Romans von William S. Burroughs, und wer das Buch gelesen hat, der weiß, dass es eine gelungene filmische Umsetzung ist. Ein offensichtlich drogenabhängiger Mann bringt unter Drogeneinfluss seine Frau um. Danach setzt er sich so schnell wie möglich nach Interzone ab. Dort lernt er weitere zwielichtige Gestalten kennen, die, wie sich nach und nach herausstellt, für rivalisierende Geheimorganisationen arbeiten. Eigentlich macht es keinen Sinn die Geschichte zu erklären. Auch den Faden wird man in diesem Film nicht finden. Möglich, dass einige Interpretationen einen roten Faden sichtbar werden lassen, doch nicht ohne gewisse Teile der Geschichte selbst zu beschreiben. Am Ende landet man dabei in der Lebensgeschichte von William S. Burroughs selbst. Kurz angemerkt: William S. Burroughs erschoss seine Lebensgefährtin, wie es im Film beschrieben wird. Interzone nennt Burroughs die Hafenstadt Tanger, welche in den fünfzigern von 8 Staaten kontrolliert wurde und die er währenddessen selbst besucht hatte.

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb