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Die Sehnsucht der Veronika Voss

BRD 1982

DVD

Standort

WestEnd Regisseure A-Z

Sprachen
Deutsch   
Regie
Rainer Werner Fassbinder
Drehbuch
Rainer Werner Fassbinder, Peter Märthesheimer, Pea Fröhlich
Kamera
Xaver Schwarzenberger
Musik
Peer Raben
Produzent
Thomas Schühly
Schauspiel
Armin Mueller-Stahl, Peter Berling, Günther Kaufmann, Cornelia Froboess, Doris Schade, Lilo Pempeit, Volker Spengler, Annemarie Düringer, Rosel Zech, Hilmar Thate, Elisabeth Volkmann, Rudolf Platte
Awards
Berlinale: Goldener Bär
Toronto: Kritikerpreis
Genre
Drama
Stichworte
Schwarz-Weiss
Inhalt
Im klassischen Schwarz/Weiß-Stil gestaltetes Melodram um eine ehemalige UFA-Filmdiva (frei nach einem realen Vorbild, der Schauspielerin Sybille Schmitz). Abschluß der 50er-Jahre-Trilogie (]]Die Ehe der Maria Braun]], Lola).

Kommentare

5 Punkte von Liv:
Fassbinder kann unerträglich sein - im positiven Sinne. "Die Sehnsucht der Veronika Voss" ist so unglaublich dicht inszeniert, so unglaublich präzise in der Schilderung menschlicher Abgründe, so detailversessen und zwingend in der Beschreibung unausweichlicher Tragik, dass man den ganzen Film zu sehen kaum aushält. Fassbinders Kunstgriff wieder zur Schwarz/Weiss-Ästhetik zurück zu kehren abstrahiert den Untergang der Veronika Voss, und hebt ihn auf eine allgemeingültige Ebene. Dieser Fassbinder-Film braucht den richtigen Moment, in dem man sich bewußt auf eine Spiralfahrt begeben möchte.

4 Punkte von Anna:
Fassbinder wie man ihn kennt und mag - wie bei all seinen Filmen iat auch dieser wieder etwas für den besonderen Geschmack. Nicht so spröde wie andere seiner Arbeiten, aber gerade für unsere heutigen Sehgewohnheiten sehr ungewöhnlich. Veronika Voss, ein ehemaliger UFA-Star, lernt einen Sportreporter kennen. Dieser kommt nach und nach dahinter, dass Frau Voss von ihrer Ärztin morphiumabhängig gemacht wurde, um an ihr Geld zu kommen. Die Sehnsucht der Veronika Voss ist ein schwarz-weiß Film vor allem in Schwarz und Weiß! Fassbinder arbeitet bewusst und überdeutlich mit tiefem Schwarz und leuchtenden Weiß. Ein sehr ästhetische Film, mit einer etwas spröden Geschichte und wunderbaren Fassbinder-Schauspielern.

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb