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Fellini's 8 1/2
Otto e mezzo

Frankreich, Italien 1962

DVD 138min

Standort

WestEnd Regisseure A-Z

Sprachen
Deutsch, Italienisch   
Untertitel
Deutsch   
Regie
Federico Fellini
Drehbuch
Federico Fellini, Tullio Pinelli, Ennio Flaiano, Brunello Rondi
Kamera
Gianni Di Venanzo
Musik
Richard Wagner, Nino Rota, Gioacchino Rossini, Pyotr Ilyich Tchaikovsky
Produzent
Angelo Rizzoli
Schauspiel
Nino Rota, Claudia Cardinale, Marcello Mastroianni, Anouk Aimee, Eugene Walter, Sandra Milo, Annibale Ninchi, Barbara Steele, Caterina Boratto, Yvonne Casadei, Mario Pisu, Roberto Nicolosi, Antonio Acqua, Giulio Calì, Rossella Falk, Eddra Gale, Nadine Sanders, John Stacy
Awards
Oscar: Bester Auslandsfilm
Empfohlen von
Miriam, Mitarbeiter
Genre
Drama
Stichworte
Schwarz-Weiss, Film im Film, Melodram, films about filmmaking
Inhalt
Federico Fellinis Reflexion seines Schaffens nach achteinhalb Filmen (sieben Filme und eine Episode zu "Boccaccio 70") ist eine Art Selbsttherapie, visualisiert die kreative Krise des Filmregisseurs Guido Anselmi (gespielt von Fellinis Alter Ego Marcello Mastroianni), der zum Gefangenen seines Ruhms und seiner Routine geworden ist. Dabei seziert Fellini mit psychologischem Gespür Irrwege und Selbstbetrug, wobei auch Kiche und Staat nicht von seinem kritischen und ironischen Blick ausgenommen sind. Auf eine einzigartige Weise wird dabei die Erzählform des inneren Monologs ins optische umgesetzt.

Kommentare

5 Punkte von Liv:
Fellinis "8,5" gehört ein Platz unter den besten Filmen "ever made". Fellini vereint alles, was das Kino sein kann: die anmutige Schönheit der Frauen, die verwirrte Seele der Männlichkeit, die Reflexion des künstlerischen Schaffensprozesses, die magische Vielfalt des Zirkus, die strenge Kongregation der Formsprache, der virtuose Einsatz von Licht, Schatten, Kamerazooms, -schwenks, -aufblenden, einen Ton der den emotionalen Erfordernissen der Story gerecht wird. Kurzum: "8,5" ist DER Film schlechthin, ist DAS Opus Magnum der Cinematografie.

5 Punkte von Tanja:
Man muss Fellini-Filme mögen. Wer Filme mag, die eine lineare Geschichte erzählen, der ist bei Fellini fehl am Platz. Aber wer sich auf seine Filme einlässt, auf seine Erzählweise, auf seine fast schon ins surrealistische abgleitenden Traumsequenzen, der wird reich belohnt. Fellini ist ein Meister der üppigen fantasievollen Szenen und bereitet ein Fest für die Sinne. Der Film 8 1/2 ist da keine Ausnahme. Sehenswert sind auch die Extras auf der zweiten DVD, auf der Fellini von seiner Philosophie des Filmemachens erzählt und der mysteriösen und verschwundenen Zugszene nachgegangen wird, die ursprünglich als Schlussszene vorgesehen war, dann jedoch zugunsten der Zirkusszene verworfen und von Fellini vernichtet wurde.

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb