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Ein andalusischer Hund
Un chien andalou

Frankreich 1928

DVD 18min

Standort

WestEnd Regisseure A-Z

Sprachen
Deutsch   
Regie
Luis Bunuel
Drehbuch
Luis Bunuel, Salvador Dali
Kamera
Albert Duverger
Musik
Richard Wagner
Produzent
Luis Bunuel
Schauspiel
Luis Bunuel, Salvador Dali, Pierre Batcheff, Robert Hommet, Simone Mareuil
Genre
Experimental- & Kurzfilm
Stichworte
Traumsequenzen, Klassiker, Kurzfilm
Inhalt
Legendärer Experimental-Stummfilm der expressionistischen Avantgarde.

Kommentare

5 Punkte von Liv:
Surrealismus hat keine Handlung! Surrealismus hat keine Bedeutung uasser dem Bild, welches wir sehen können! Die Geschichte lässt sich nur unzureichend in Fragmenten wiedergeben. Ein Mann, der sich in einer Kleinstadt in eine Frau verliebt, sie nicht bekommen kann, gehindert wird von sich selber, von seinem Umfeld. Zwischen Traum und Realität erschafft Bunuel Sequenzen in denen der Betrachter sich nicht sicher wähnen kann, in welcher Meta-Ebene er sich gerade befindet. Bunuels erster und zugleich surrealistischster Film erschafft dafür Bildkompositionen von einzigartigem Ausdruck. Berühmt geworden ist die Eingangsszene, in der ein Auge von einer Rasierklinge durchschnitten wird, parallel geschnitten mit einer Wolke, welche am Himmel an dem Mond vorbeizieht, sowie die eingeschlafene Hand, an der unzählige Ameisen krabbeln. In seiner Bedeutung bleibt der Film ein Rätsel, in seiner Bildgewalt findet sich allerdings ein künstlerisches bzw. surrealistisches Meisterwerk mit eindringlicher Tiefe, dessen Bilder sich dem Betrachter sicher noch lange Zeit im Gedächtnis verankern.

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb