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Eine kurze Geschichte der Zeit
A brief history of time

USA 1991

DVD 80min

Standort

WestEnd DVD-Katalog/ Doku

Sprachen
Deutsch, Englisch   
Untertitel
Deutsch   
Regie
Errol Morris
Drehbuch
Stephen Hawking
Kamera
John Bailey, Stefan Czapsky
Musik
Philip Glass
Produzent
Steven Spielberg, Kathleen Kennedy
Schauspiel
Stephen Hawking
Awards
Sundance: Filmmakers Trophy für Errol Morris
Genre
Dokumentation
Stichworte
Doku - Wissen & Natur
Inhalt
Gelungene Dokumentation über die Biographie und Theorien des britischen Physikers Stephen Hawking.

Kommentare

5 Punkte von Liv:
Man wird durch ´Eine kurze Geschichte der Zeit´ die Theorie Stephen Hawkins nicht umfassend verstehen. Ich glaube, dass das auch kein Film leisten kann. Errol Morris hat dies zurecht erkannt und sublimiert Hawkins Überlegungen auf wesentliche Bestandteile resp. die grundlegenden Fragestellungen und Ausgangspunkt. So öffnet sich ein lebendiges Panoptikum des Hawkins´schen Komsos - man bekommt in aller erster Linie ein allgemeines, aber wirkliches Gefühl davon. Ebenso wie in der literarischen Vorlage ´Das Universum in einer Nußschale´ verwebt Errol Morris die physikalischen Theorien mit der Biografie Hawskins, die sich vorrangig um dessen Krankheit dreht. Ein, gemessen an den unwahrscheinlich schwierigen Vorgaben, absolut gelungener Film.

2 Punkte von the von Stücks:
Da steht man also in der Buchhandlung und outet sich als totaler Physik-Laie, weil man sich nicht entscheiden kann zwischen der kurzen Geschichte der Zeit und der noch kürzeren mit den kaugummibunten Bildchen. Vielleicht ist die Dokumentation ein guter Kompromiß ? Wohl eher nicht, erkennt man bereits nach den ersten zwanzig Minuten. Wir erfahren chronologisch korrekt etwas über die Hawking´schen Familienanekdoten, die leider kein bisschen Zauber enthalten und über Stephens Kind- und Jugendzeit. Nach und nach streut der Regisseur kleine Schnipsel über schwarze Löcher, Entropien und die gute alte, uns allen durch und durch vertraute Einstein´sche Relativitätstheorie ein. Die Informationen der Astrophysik fliegen häppchenweise und verschmelzen sich mit ihren Anti-Teilchen, der mitleiderregenden Krankengeschichte Hawkings, bis sie sich schlußendlich dadurch selbst zerstören. Da wünscht man sich wahrhaftig ein schwarzes Loch, um die Spreu vom Weizen zu trennen. Also: Buch lesen und im Film nach den Anklängen suchen... und sich freuen, daß man ein bisserl was versteht.

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