Blättern  

Suche

Suche
WestEnd Logo

Kurische Nehrung

BRD 2001

DVD 92min

Standort

WestEnd Doku - Lebensräume

Sprachen
Mehrsprachig   
Untertitel
Deutsch   
Regie
Volker Koepp
Drehbuch
Volker Koepp
Kamera
Thomas Plenert
Produzent
Ulrike Becker, Ebbo Demant
Genre
Dokumentation
Stichworte
Doku - Lebensräume
Inhalt
Schöne ostpreußische Landschaftsdoku.

Kommentare

2 Punkte von Tino:
Die Dokumentation dokumentiert das Leben auf der Kurischen Nährung, eine Halbinsel nordöstlich von Kaliningrad, die zu einem Teil russisch ist und zum anderen Teil auf litauischem Staatsgebiet liegt. Das auf so einer Nehrung nicht all so viel geht, kann man sich bestimmt vorstellen. Das Leben ist langweilig und deswegen sieht man alte Opis beim Kochen und besucht mit einer nervigen alten Dame den Friedhof, die sich ständig wiederholt. Man kann auch von einem jungen, schüchternen Ding hören, dass es Bernsteine toll findet. Ja und ansonsten sieht man ein paar mal das Meer, Ureinwohner beim Krähen fangen und deutsche Gäste, die mal Ostpreußen waren. Hm naja. Also ich finde die Doku ist einfach nur langweilig und bringt auch kein Gefühl für die Insel und das Leben in Litauen rüber. Der Regisseur wollte bestimmt, dass sich die Zuschauer an der mystischen Stimmung erquicken, die er erfolglos versucht zu kreieren. Machen sie aber nicht. Sie langweilen sich und schlafen ein. Gute Nacht.

4 Punkte von JoshB:
Jaaaa, das zieht sich. Aber man muss schon wissen, warum man sich einen Koepp Film anschaut. Und das zu wissen, ist so schwer nicht, weil alle Filme von Koepp ziemlich charakteristisch und homogen sind. Es ist wie ein Kinoausflug mit dem Bund der Vertriebenen, Rentner, die von ihrer früheren Heimat erzählen, die heute eben nicht mehr deutsch ist. Warum man diese Filme mögen kann? Eben wie man einen Urlaub in Polen oder Günter Grass mögen kann oder ganz einfach Lust auf etwas rückwärtsgerichtet Eskapistisches hat: schöne Bilder von schönen Landschaften, ein Lebenstempo was eher dem "Mecklenburger Alleen" Kalender entsprungen scheint, als der eigenen Erfahrungswelt. Und dann, lieber Tino, ist es auch nicht sooo langweilig.

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb