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Das weisse Rauschen

BRD 2002

DVD 100min

Standort

WestEnd Drama - deutsch

Sprachen
Deutsch, Englisch   
Untertitel
Englisch   
Regie
Hans Weingartner
Drehbuch
Hans Weingartner, Matthias Schellenberg, Tobias Amann
Kamera
Hans Weingartner, Matthias Schellenberg, Tobias Amann
Musik
Marek Goldowski
Produzent
Ole Landsjoaasen
Schauspiel
Daniel Brühl, Katharina Schüttler, Ilse Strambowski, Patrick Joswig, Anabelle Lachatte, Michael Schütz
Awards
Max-Ophüls-Preis
Empfohlen von
Lindhorst, Mitarbeiter
Stichworte
Roadmovie, Wahnsinn
Inhalt
Ungewöhnliches Drama um einen unter schizophrenen Schüben leidenden jungen Mann.

Kommentare

1 Punkte von Jan:
Hoch gelobt, aber eigentlich völlig schwach. Vor allem schauspielerisch total platt und peinlich. Ein Graus für Aug und Ohr.

4 Punkte von Nachtwandler:
sehr gute darstellung der krankheit schizophrenie. zwar gewöhnungsbedürftige bilder, aber sehenswert!

4 Punkte von newzorker:
kann man sich durchaus anschauen, ist aber halt kein typischer film für die massen

4 Punkte von Tromaville:
Lukas (Daniel Brühl)zieht vom Dorf nach Köln zu seiner Schwester in die WG. Party ,Clubs ,schöne Frauen und was nicht fehlen darf: Drogen. Alles wird noch übertroffen als Lukas eine Verabredung zu 'Taxi Driver' im Kino hat. An der Kinokasse bekommt der/die Zuschauer/in das erste mal das Gefühl, das mit Lukas was nicht stimmt, den er rastet grundlos aus. Als Lukas dann noch mit seinen Freunden im Park Pilze isst, bleibt er auf einen offensichtlichen Trip hängen. Er fängt an Stimmen und Radios zu hören. Ärtztliche Diagnose lautet: Schizophrenie und Paranoia. Der Film besticht durch seiner kritschen Aussage an der modernen Gesselschaft. Die Einsamkeit, das Anonyme und die Reizüberflutung in einer Großstadt. Mit der Kameraperspektive und teilweise improvisierten Szenen kommen die Schauspieler und Handlung realistisch und glaubwürdig für die Zuschauer/innen rüber. Definitv nicht für schwache Nerven und Leute die gerne mal zu härteren Drogen greifen!

5 Punkte von Moritus:
Wer hat schon nicht einmal von der Nervenkrankheit Schizophrenie gehört? Für Außenstehende sehen die Betroffenen auf den ersten Blick "normal" aus. Ihr Verhalten allerdings drückt ihnen meist den Stempel "Spinner(in)" oder "Verrückte(r)" auf. Doch wie es sich anfühlt unter einer ständigen Reizüberflutung zu leiden, bleibt für Außenstehende verborgen. Ist so noch ein "normales" Leben möglich? Das Anliegen dieses Filmes ist es nun, die Realitäten eines Schizophrenen erfahrbar zu machen. Der Zuschauer soll gewissermaßen in den Sog der Krankheit mit hineingezogen werden. Und wie dies gelingt. Es ist grandios. Bemerkenswert ist, wie mich dieser Film fesseln konnte. Er zog mich regelrecht in seinen Bann und ließ mich erst am Ende wieder frei. Einen großen Anteil daran haben der unkonventionelle Kamerastil, welcher wunderbar mit den natürlichen Schauplätzen & Dialogformen harmonisiert, sowie der Raum zur freien Improvisation der Protagonisten. All dies verwebt sich zu einer äußerst realistischen Darbietung. Welcher die Macht innewohnt, mich wirklich fesseln zu können. Müssen wir westlich-modernen Menschen nicht ebenso mit einer stetigen, äußeren Reizüberflutung zurechtkommen?

5 Punkte von anonym:
Völlig platt..ne is klar..du hast einen unbedingten Kennerblick.Ich betreue solche Leute und muß dir zwingend wiedersprechen,aber komplett...

4 Punkte von anonym:
Sicherlich ein gewöhnungsbedürftiger Stil. Also eben was für Cineasten (also für Alpha-60-Kunden). Nebenbei gesagt ganz und gar nicht platt, sondern das Bild dieser Krankheit sehr treffend nachgezeichnet. Sehenswert!

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