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Wie ein wilder Stier
Raging Bull

USA 1980

DVD 123min

Standort

WestEnd Regisseure A-Z

Sprachen
Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch   
Untertitel
Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Spanisch, Portugiesisch, Italienisch, Dänisch, Finnisch, Norwegisch, Schwedisch   
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Regie
Martin Scorsese
Drehbuch
Paul Schrader, Mardik Martin, Peter Savage, Joseph Carter
Kamera
Michael Chapman
Produzent
Irwin Winkler, Robert Chartoff
Schauspiel
Robert De Niro, Joe Pesci, Frank Vincent, Cathy Moriarty, Nicholas Colasanto, Theresa Saldana
Awards
Oscar: Bester Hauptdarsteller für Robert De Niro
Golden Globe Award für Robert De Niro
Empfohlen von
Miriam, Torsten, Mitarbeiter
Stichworte
Schwarz-Weiss
Inhalt
Geschichte eines zähen Einzelgängers,der sich in den Vierzigern aus den Slums der New Yorker Bronx hochboxt. Exzellente Studie eines Menschen und des Umfeldes nach dem autobiografischen Roman des Mittelgewichts-Boxers Jake La Motta. Mehrfach Oscar nominiert, Oscars für Robert de Niro und den Schnitt.

Kommentare

5 Punkte von T- Bone Steak:
Jaja, das ist der Film, für den de Niro sich die Walfischwampe angefressen hat...RAGING BULL ist Quintessenz und Höhepunkt aller Boxer- Filme. Magisch, gewalttätig, berauschend. Und dieser Anfang: LaMotta, der Ex- Boxer jetzt Möchtegern- Entertainer, in der Garderobe seines Nachtclubs- ein verfettes Wrack Shakespeare rezitierend. Die Bretter, die die Welt bedeuten. Boxen ist Kunst mit echtem Blut. Ein Mythos, den der Film gleichzeitig demontiert UND zelebriert.

3 Punkte von the von Stücks:
Schauspieler gut, Inszenierung gut, Schnitt gut: alles in allem ein mittelmäßiger Film. La Motta ist ein widerwärtiges menschliches Ekel, getrieben von Verlustängsten und Hilflosigkeit. Die Boxszenen sind toll, Robert de Niros Heldenkörper ist imposant in Szene gesetzt, Schweiß und Blut und so. Aber sonst? Ein schnelles Leben, das letztendlich in Suff und Lächerlichkeit endet. Der Film reflektiert wenig, er bildet lediglich ab. Eine "Biographie" sollte mehr leisten, als die Heraufbeschwörung einer Persönlichkeit im Sinne des Zurschaustellens für das kollektive Gedächtnis. Da der Film in S/W gedreht ist, bekommt er einen Bonuspunkt.

3 Punkte von anonym:
Oskar für bester Schnitt: Thelma Schoonmaker

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb