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Y tu mama tambien - Lust for life
Y tu mama también

Mexiko 2001

DVD 102min

Standort

WestEnd Drama - Europa & Welt

Sprachen
Deutsch, Spanisch   
Untertitel
Deutsch, Englisch   
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Regie
Alfonso Cuarón, Thomas Hargrove
Drehbuch
Alfonso Cuarón
Kamera
Emmanuel Lubezki
Produzent
Alfonso Cuarón
Schauspiel
Gael Garcia Bernal, Diego Luna, Thomas Hargrove, Verónica Langer, María Aura, Nathan Grinberg, Ana López Mercado
Awards
Independent Spirit: Bester Auslandsfilm
Venedig Film Festival für Diego Luna, Gael Garcia Bernal
Empfohlen von
Mitarbeiter
Genre
Komödie, Drama
Stichworte
Gesellschaft, Jugendfilm, Coming-of-age, Krankheit / Krankenhaus, Dreiecksbeziehung, Freundschaft, Milieudrama
Inhalt
Mexikanische Gesellschaftssatire in Gestalt einer tragikomischen, sarkastischen Jugendkomödie.

Kommentare

5 Punkte von plug:
Ein leichte aber dennoch kritsche Komödie aus Mexico? Das geht? Ja das funktioniert ganz wunderbar, denn Mexico besteht nicht nur aus korrupten Teaquilafressenden Gängstern und Polizisten. 2 Freunde samt betrogener, vereinsamter und sogar hübschen Großkusine machen sich auf den Weg zur schöbsten Stelle Mexikos, zur einsamsten Bucht. Das disse nur in er Phnatasie der beiden Freunde existiert, gerät bei diesem wunderbarem Roadmovie in den Hintergrund. Trotz wackelnder Kamera und Dokuoptik besticht der Film durch die alltäglichen Eifersüchteleien, durch die Probleme der Bevölkerung und gibt ganz nebenbei mit findigen Bildunterschriften Auskunft über die Notstände hinter den Bildern der Kamara. Nicht plakativ sondern verstörend und traurig wie die Realität, aber auch schön, diese Leichtigkeit der Darsteller. Eine kleine Komödie mit hohem unterhaltungswert und Sinn für leise Töne und große soziale Gesten.

3 Punkte von Tino:
Vielleicht hab ich den Film nicht richtig verstanden, aber für mich wird hier nur gezeigt, wie zwei Jungs aus der mexikanischen Oberschicht versuchen ihre Großcousine zu knallen. Da sie vor ihrem Krebstot noch was erleben will, macht sie bei der Tour mit. Dann kommt es natürlich zu Komplikationen, doch letztendlich zum Showdown. Also für mich ist der Film auf keinen Fall 5 Punkte wert, eher ein mittelmäßiger Roadmovie.

3 Punkte von Liv:
Zu allererst: auf keinen, auf GAR KEINEN Fall den Film in Synchronisation ansehen - denn die ist dermaßen unterirdisch, dass einem übel wird. In Originalsprache zeigt der Film dann doch einige Zwischentöne, die dem Drama ein wenig Tiefe verleihen. Im Gesamteindruck allerdings zu aufdringliche Charaktere, oberdeutliche Charakerzüge, monologische Selbsterklärungen und pubertäre Weltsicht und Aussageintension des Regisseurs. Vor allem das überraschend tragische Ende, quasi mit der Fliegenklatsche vorgetragen, wirkt ziemlich deplaziert und unmotiviert.

3 Punkte von mrs.hippie:
Das gute an dem film ist die fahrt durch mexiko, man erfährt viel über das land und seine einwohner. doch die story erinnert eher an einen american pie-film. dumpf und hohl. trotzdem ist der film ganz sehenswert, allein die aufnahmen des landes sind es wert.

4 Punkte von Björn Siebert:
Ehrenrettung für einen tollen Film, der von den Alpha 60 Kunden nur wenig gewürdigt wird. 3x3 Punkte hintereinander kann man so nicht stehenlassen. Um ein Mißverständnis gleich mal zu beseitigen: Nun ja, natürlich geht es hier erstmal um zwei Jungen die versuchen ihre Großcousine zu knallen. Aber im Gegensatz zu "American Pie", wo haufenweise unappetitliche Witze gerissen werden, um die eigene Zielgruppe zum lachen zu bringen, werden hier zwei Jungen die unappetitliche Witze reißen gezeigt, um die Zielgruppe von American Pie-Konsumenten zu charakterisieren. Das ist zwar ein kleiner aber durchaus feiner Unterschied. "American Pie" bleibt vulgär, "Y tu mama tambien" zeigt vulgäre Heranwachsende in einem durchaus magischen und intelligenten, weil wahren Film. Larry Clark auf mexikanisch oder einfach nur einer der wenigen Jugendfilme für Erwachsene. Die Jungend schaut sich ja mittlerweile nur noch "Scary Movie 4" oder "Saw 2" an. Mit einigen schwächen im Abschluss bleibt "Y tu mama..." dennoch eine der wenigen Überraschungen in einem hundsmiserablen halben Filmjahrzehnt (Halbe Filmjahrzehnte sollte ich mir mal patentieren lassen!!!)

4 Punkte von mrs.hippie:
wer die jugendliche oberschicht mexiko-citys einmal selbst erlebt hat sieht den film mit ganz anderen augen. y tu mama tambien wirft ein grandioses licht auf die langeweile und oberflächlichkeit dieser generation in einem sonst sehr armen land. zwei minderjährige schulfreunde überreden ihre 20-jahre ältere großcousine sie auf einen roadtrip durch mexiko zu begleiten. der film zeigt einerseits die naturschönheit mexikos in aller pracht sowie die erlebnisse des ungleichen trios, das nach dem road trip völlig getrennte wege gehen wird.

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb