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Wer hat Angst vor Virginia Woolf?
Who's afraid of Virginia Woolf?

Grossbritannien 1966

DVD 124min

Standort

WestEnd Drama - Hollywood

Sprachen
Deutsch, Englisch, Spanisch   
Untertitel
Deutsch, Englisch, Polnisch, Tschechisch, Spanisch, Portugiesisch, Dänisch, Finnisch, Norwegisch, Schwedisch, Türkisch   
Regie
Mike Nichols
Drehbuch
Ernest Lehman
Kamera
Haskell Wexler
Musik
Alex North
Produzent
Ernest Lehman
Literaturvorlage
Edward Albee
Schauspiel
George Segal, Richard Burton, Elizabeth Taylor, Stephen Frears, Sandy Dennis, Agnes Flanagan, Frank Flanagan
Awards
Oscar: Beste Hauptdarstellerin für Elizabeth Taylor
Oscar: Beste Nebendarstellerin für Sandy Dennis
BAFTA: Bester Film
Empfohlen von
Lindhorst, Inga, Maria, skies&clouds, Mitarbeiter
Stichworte
Schwarz-Weiss, Literaturverfilmung
Inhalt
Effektvoll-schonungsloses Familiendrama nach dem Stück von Edward Albee. Fünf Oscars, u.a. für Taylor und Dennis.

Kommentare

5 Punkte von Liv:
Die 60er Jahre - wohl eine der substanzreichsten Dekaden der Filmgeschichte. Die Nouvelle Vague hatte das Studio-System entlarvt, in den USA stand die Epoche des New Hollywood vor der Tür. "Wer hat Angst vor Virginia Woolf" steht ziemlich exakt in der Mitte zwischen Nouvelle Vague und New Hollywood und vereint dabei die Vorzüge beider Strömungen. Eine effektvolle Verfilmung eines Bühnenstückes, die vor allem durch die elegante filmische Auflösung und die schauspielerische Präsenz der beiden Hauptdarsteller besticht. Doch berührt der Film die wirklich großen Themen in vollem Umfang: Hass, Minderwertigkeitsgefühle und Lebensängste - einige der Gefühlswelten, die das Kino groß gemacht haben.

5 Punkte von Björn Siebert:
Jeder gesprochene Satz sitzt bei diesem erbarmungslosen Beziehungsstriptease, jede Zeile mitten ins Herz oder zumindest in die Niere und wenn man sich dann die Besetzung mal genauer anschaut ahnt man, dass Burten und Taylor sich nicht mal richtig anstrengen mußten, waren sie doch 3 mal mitteinader verheiratet bzw 2 mal voneinader geschieden. So in etwa muß ihre Beziehung ausgesehen haben. Der Regisseur Mike Nichols startete mit diesem Film seine Karriere auf den The Graduate, Catch 22 und Carnal Knowledge direkt folgen sollten. Leider kam er in den späten 70ern und 80ern aus dem Tritt, wie so viele seiner Zeitgenossen (Peter Bogdanovich, William Friedkin oder auch F.F. Coppola). Meine Empfehlung: Sich die vier oben genannten Filme chronologisch reinprügeln. Man wird danach nicht mehr der selbe sein.

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