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Dancer in the Dark

Dänemark, Schweden, Finnland 2000

DVD 134min

Standort

WestEnd Regisseure A-Z

Sprachen
Deutsch, Englisch   
Untertitel
Deutsch   
Regie
Lars von Trier
Drehbuch
Lars von Trier
Kamera
Robby Müller
Musik
 Björk, Mark Bell
Schauspiel
Peter Stormare, Catherine Deneuve, David Morse, Jean-Marc Barr,  Björk, Joel Grey
Awards
Cannes: Goldene Palme für Lars von Trier
Europäischer Filmpreis (Felix)
Independent Spirit: Bester Auslandsfilm
Cannes: Beste Schauspielerin für Björk Guðmundsdóttir ( Björk)
Goya: Bester Europäischer Film
Empfohlen von
Mitarbeiter
Genre
Musikfilm, Drama
Stichworte
Blindheit
Inhalt
Vermarktungskünstler Lars von Trier machte aus den Streitigkeiten mit seiner Darstellerin Björk eine ganze Werbekampagne. Björk machte genauso für den Film Werbung, indem sie verkündete, nie wieder Filme drehen zu wollen. Viel Lärm um nichts, denn Lars von Triers amerikanisches "gegen Todesstrafe" Musical bleibt hinter allen künstlerischen Erwartungen zurück.

Kommentare

4 Punkte von Georg:
Lars von Trier variiert hier sein altes Thema: Leidende Frau opfert sich inmitten einer egoistischen, blinden Umwelt für ihre große Liebe-ihren Sohn. Ein Opfergang der Extraklasse-klingt schon sehr zynisch, aber Lars von Triers neuere Filme entziehen sich diesbezüglich jeder menschlichen Wertung. Sie stellen grausame Experimente dar (siehe "Dogville"), die dennoch Wirklichkeit sind. Klassische Tragödien mit Handkamera aufgenommen. Als ausgesprochener Björk-Fan muss ich dennoch für den Film sprechen, schon seiner Musiksequenzen wegen. Es gelingt von Trier, das Prinzip des Musicals als Kopfkino der fast blinden Hauptfigur (Björk) so genial zu inszenieren, dass man sich auf weitere Musikproduktionen des Regisseurs mit Recht freuen darf. (2006 inszeniert Lars von Trier den RING DES NIBELUNGEN von RW in Bayreuth)

5 Punkte von Liv:
Jeder Stoff verlangt nach einer speziellen filmischen Form - Lars von Trier beweist, dass er für seine dramatisch-poetisch-leidvollen Sujets den passenden Audruck gefunden hat: die cinematografische Unmittelbarkeit mittels Dogma-Ästhetik. Und so trifft "Dancer in the Dark" direkt in unser Herz der Finsternis, läßt unser Gespür für Leid und im Besonderen für Mitleid erwachen. Am Ende wird man die emotionale tour de force kaum mehr vergessen können.

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb