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Früchte des Zorns
Grapes of Wrath

USA 1940

DVD 108min

Standort

WestEnd Regisseure A-Z

Sprachen
Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch   
Untertitel
Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Spanisch, Portugiesisch, Italienisch, Dänisch, Finnisch, Norwegisch, Schwedisch, Türkisch   
Regie
John Ford
Drehbuch
John Steinbeck, Nunnally Johnson
Kamera
Gregg Toland
Musik
Alfred Newman
Produzent
Darryl F. Zanuck
Schauspiel
John Carradine, Henry Fonda, Jane Darwell, Charley Grapewin, Eddie Quillan, Russell Simpson, O.Z. Whitehead, Dorris Bowdon
Awards
Oscar: Beste Regie für John Ford
Oscar: Beste Nebendarstellerin für Jane Darwell
Empfohlen von
Martin, skies&clouds, Mitarbeiter
Genre
Historienfilm, Drama
Stichworte
Schwarz-Weiss, Milieudrama, Familie
Inhalt
Eine Familie gibt in den 30er Jahren während der Zeit der Depression ihre Farm, die sie nicht mehr ernähren kann, auf und schlägt sich nach Westen durch, wo die Hoffnung auf Arbeit lockt. Nach John Steinbecks sozialkritischem Roman.

Kommentare

5 Punkte von Liv:
John Ford ist wohl einer der größten Filmer überhaupt. In "Früchte des Zorns" beweist er sein uneingeschränktes inszenatorisches Können. Die Opulenz der Geschichte erreicht spielend jegliche griechische Tragödie, die Magie mancher Bilder steht fest im Mittelpunkt des Dramas. "Früchte des Zorns" gehört mit zu dem Besten, was die Filmgeschichte zu bieten hat - und John Ford gebührt ganz sicher ein Platz im Olymp der Regisseure.

5 Punkte von Björn Siebert:
John Ford ist ein beeindruckender Regisseur, und "Früchte des Zorns" neben "Der schwarze Falke" vielleicht einer seiner besten Filme. Es geht um die Landnahme in Amerika, um die Vertreibung der Siedler aus ihrer Heimat Oklahoma und den beschwerlichen Aufbruch ins angeblich so paradiesische Kalifornien. Existenzangst, Vertreibung, Ausbeutung, Wiederstand, über dies referiert Ford mit einer ernsthaften Zurückhaltung an der sich Lars von Trier mit seinen bisherigen zwei "Amerika-Filmen" besser mal ein Beispiel genommen hätte. Ford ist im Gegensatz zu Trier ein wirklich grandioser Erzähler, und er verschweigt uns nicht, das gerade erst diese Vertreibung dazu geführt hat das Amerikas Westen so schnell erschlossen wurde. Was folgt ist der Beginn des Aufstiegs einer Weltmacht. Irgendwo am Anfang des Filmes will ein vertriebener Farmer wissen, wen er erschiessen müsse, wer dafür verantwortlich sei, dass er und seine Familie nun sein gepachtetes Land verlassen müsse? Der Überbringer dieser Nachricht meint: Nicht er, auch nicht der Großgrundbesitzer, ihm säße die Bank im Nacken, die Bank würde vom Staat kontrolliert. Wenn er wüßte, wen er erschiessen solle, dann würde er es ihm schon sagen. In diesem Film lernt man einiges über Amerika und seine Befindlichkeit damals und heute. Ein großartiger Film.

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb