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Seom - Die Insel
Seom/섬

Südkorea 2002

DVD 86min

Standort

WestEnd Regisseure A-Z

Sprachen
Deutsch, Koreanisch   
Untertitel
Deutsch   
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Regie
Ki-duk Kim
Drehbuch
Ki-duk Kim
Kamera
Seo-shik Hwang
Musik
Sang-yun Jeon
Produzent
Eun Lee
Schauspiel
Won Seo, Jae-hyeon Jo, Hang-Seon Jang, Yeo-jin Kim, Yoosuk Kim, Sung-hee Park, Jung Suh
Awards
Fantasy-Filmfest Brüssel: Goldener Raabe
Empfohlen von
Inga, Mitarbeiter
Genre
Thriller, Liebesfilm
Stichworte
Far East, Prostitution, Amour fou
Inhalt
An einem abgelegenen See lebt die hübsche Hee-Jin und versorgt die Mieter ihrer Hausboote mit Nahrungsmitteln und käuflicher Liebe. Als diese Hüterin der Bucht einem ihrer Gäste das Leben rettet, beginnt eine außergewöhnliche "amour fou".

Kommentare

3 Punkte von Crust:
Es ist nichts Neues, dass uns Filme aus dem asiatischen Raum immer wieder schocken. Sie sind anders, wirklich anders. Sie greifen unsere Sehgewohnheiten an, scheren sich einen Dreck um unsere sittlichen, moralischen Normen und sind oft von exorbitanten Gewaltdarstellungen gekennzeichnet. Wo andere Regisseure wegblenden, wird hier schamlos draufgehalten. Diese Filme sind ungestüm, hart und oft sehr schwer verdaulich. Aber sie strahlen auch eine unglaubliche Frische aus, erzählen uns neue Geschichten und zeigen uns Bilder, die wir noch nicht kennen. Kim Ki-Duk hat mit „Seom“ genau das wieder bewiesen. Es geht um eine stumme Frau, die eine Art "Ferienparadies" mit kleinen Hausbooten leitet und um einen Ex-Polizist, der sich auf der Flucht vor derselben befindet. Zwischen den Beiden entspinnt sich eine Beziehung, die geprägt ist vom Antagonismus zwischen Gewalt und Behutsamkeit. Ein sehr, sehr intensiver und seltsamer Film mit einem grossen Manko: es werden eine Menge Tiere gequält und getötet. Wer so etwas nicht so sehen will: Finger weg.

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb