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Gangs of New York

Niederlande, USA, Italien, Grossbritannien, BRD 2003

DVD 160min

Standort

WestEnd Regisseure A-Z

Sprachen
Deutsch, Englisch   
Untertitel
Deutsch, Englisch   
Regie
Martin Scorsese
Drehbuch
Steven Zaillian, Jay Cocks, Kenneth Lonergan
Kamera
Michael Ballhaus
Musik
Howard Shore
Produzent
Harvey Weinstein, Bob Weinstein, Joseph P. Reidy, Alberto Grimaldi
Literaturvorlage
Jay Cocks
Schauspiel
Liam Neeson, Leonardo DiCaprio, Jim Broadbent, Brendan Gleeson, Eddie Marsan, John C. Reilly, Martin Scorsese, Cameron Diaz, Tim Pigott-Smith, Daniel Day-Lewis, Gary Lewis, Larry Gilliard Jr., David Hemmings, Henry Thomas, Michael Byrne, Gary McCormack, Alec McCowen
Awards
BAFTA: Bester Hauptdarsteller für Daniel Day-Lewis
Empfohlen von
Lars , Martin, Mitarbeiter
Genre
Liebesfilm, Historienfilm
Inhalt
Bandenkriege im New York des 19. Jahrhunderts. Heftig umkämpftes Prestige-Epos von Martin Scorsese mit einigen wunderbaren Ideen, dann aber auch wieder sehr viel Hollywood-Mainstream. Nebenbei mit Leonardo DiCaprio und Cameron Diaz epochal fehlbesetzt. Da kann der große Daniel Day-Lewis auch nichts mehr rausreißen.

Kommentare

2 Punkte von Liv:
Scorsese war mal gut - in den 70er Jahren. Heute liefert er lediglich noch soliden Stoff ab, dessen Größe vorrangig in den schauspielerischen Leistungen und in inszenatorischer Effekt-Hascherei liegt. Keine Frage, Scorsese hat seinen Zenit überschritten. Und gleichsam unspektakulär und vorhersehbar kommt sein "Gangs of New York" daher. Die Story ist ein billiger Aufguss von Schon-mal-Dagewesenem, die Härte und die Gewaltdarstellungen zeugen allenfalls von Einfallslosigkeit. Nein, viel Gutes gibt es über diesen Film nicht zu sagen.

4 Punkte von Björn Siebert:
Vielleicht nicht der bester Scorsese, aber durchaus nicht uninteressant. Highlight: Am Ende des Films ertönt die U2 Hymne "The Hands that build America" bei der man zuallererst an Scorseses musikalischem Geschmack zweifeln muß. Dann betrachtet man sich diese Szene genauer: Hat man nicht gerade 3 Stunde zugeguckt, wie New Yorks Straßen zerstört, in ihnen gekämpft und gemordet wurde? Wo waren denn die Hände die Amerika aufbauten? Sie waren in diesem Film nicht zu sehen. Ein gewaltätiger Film über eine gewaltätige Zeit. Unter der Oberfläche intelligenter als seine etwas glattpolierte Inszenierung vermuten läßt. Scorsese ist noch lange nicht abgebrannt.

5 Punkte von Andreas:
Wie schon in den Film "Im Namen des Vaters" von 1993,ist es ein Genuss, Daniel Day-Lewis für seine schauspielerische Leistung überhaupt sich diesen Film anzuschauen.

1 Punkte von liz:
wirklich ein schlechter film von einem, der mal großes geboten hat.

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