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Visitor Q
Bijitâ kyū/ビジターQ

Japan 2001

DVD 84min

Standort

WestEnd Drama - Europa & Welt

Sprachen
Japanisch   
Untertitel
Deutsch, Englisch   
Regie
Takashi Miike
Drehbuch
Itaru Era
Kamera
Hideo Yamamoto
Musik
Kôji Endô
Produzent
Reiko Arakawa, Seiichiro Kobayashi, Susumu Nakajima
Schauspiel
Kenichi Endo,  Fujiko, Ikko Suzuki, Jun Muto, Shôko Nakahara, Shungiku Uchida, Kazushi Watanabe
Genre
Thriller, Horror
Stichworte
Far East
Inhalt
Außergewöhnliche und extreme Familien-Story.

Kommentare

3 Punkte von Crust:
Heute schon gut gegessen? Ja? Dann Finger weg von "Visitor Q"! Takashi Miike macht es einem mal wieder alles andere als leicht und bei diesem Werk besteht mehr denn je die Gefahr, den Mageninhalt wieder zu verlieren. Und zwar oben raus. Ein völlig bizarrer und grotesker Film über eine kaputte Familie, die von einem mysterösen Fremden wieder zusammengeführt führt wird. Klingt nach Drama mit Happy-End? Richtig. Und was für eins! Miike-typisch sehr speziell und wirklich nur mit grossen, grossen Einschränkungen zu empfehlen - auf keinen Fall als der erste Film von diesem schrägen Typen.

5 Punkte von anonym:
Was tut eine Ehefrau, die von ihrem Mann um Hilfe gebeten wird, weil dieser seinen Schwanz gerade in einer anderen Frau festgeklemmt hat, weil bei dieser, nun ja, die Leichenstarre eingesetzt hat? Sie spritzt ihm zur Entspannung erstmal Heroin. Es geschehen schon krasse Dinge in dieser Familie, und alle sind ziemliche Wracks. Die Tochter schläft gegen Geld mit ihrem Vater, der Sohn verprügelt die Mutter, und der Mann... naja, s.o. Trotzdem wirkt der Film nicht eklig oder abschreckend, sondern eher traurig und komisch. Die Szenen sind alltäglich-realistisch gefilmt, die Handlungen passen zu den Figuren und es gibt eine richtige Entwicklung, angestoßen durch einen namenlosen Besucher. Und am Ende ists eigentlich ein warmherziges Familiendrama.

5 Punkte von Liv:
Takeshi Miike beweist mit "Visitor Q" extraordinäres Gespür für die Extrema der menschlichen Sehnsucht. Seine Meisterleistung liegt darin, dass er sich nicht an den schrägen Absonderheiten ergötzt, sondern mit aller distanzierter Gelassenheit den Ekel in dem Charakter der Personen nüchtern verortet. Genau auf diesem Weg sind solcherart Filme zu inszenieren, dann haben wir den größten Gewinn an diesem Kino der Extreme.

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb