Blättern  

Suche

Suche
WestEnd Logo

Drei Farben: Rot
Trois couleurs: Rouge

Frankreich, Polen, Schweiz 1994

DVD 97min

Standort

WestEnd Regisseure A-Z

Sprachen
Deutsch, Französisch   
Untertitel
Deutsch   
Regie
Krzysztof Kieslowski
Drehbuch
Krzysztof Kieslowski, Krzysztof Piesiewicz
Kamera
Piotr Sobocinski
Musik
Zbigniew Preisner, Bertrand Lenclos
Produzent
Marin Karmitz
Schauspiel
Julie Delpy, Juliette Binoche, Jean-Louis Trintignant, Zbigniew Zamachowski, Benoit Regent, Iréne Jacob, Marion Stalens, Jean-Pierre Lorit, Frederique Feder, Samuel Bihan
Awards
Independent Spirit: Bester Auslandsfilm
Genre
Drama
Inhalt
Die Zufallsbekanntschaft einer Studentin und eines zynischen verbitterten Richters, der seine Zeit mit dem Abhören der Telefongespräche der Nachbarn verbringt. Teil 3 der "Drei-Farben-Trilogie".

Kommentare

5 Punkte von anonym:
Sehr schöner, gelungener Abschluss der "Drei Farben"-Triologie von Kieslowski. Eine junge Frau, deren Freund in England ist, lernt durch das Anfahren seines Hundes einen pensionierten und leicht verbitterten Richter kennen, welcher die Telefongespräche seiner Nachbarn ausspioniert. Trotz gegensetzlicher Meinungen entwickelt sich zwischen den beiden eine sehr intensive freundschaftliche Beziehung, welche das Leben beider, speziell von ihm in andere Bahnen lenkt und Gefühle offenbart, welche lange verdrängt worden sind. Wie schon in "Blau" und "Weiss" werden mit den Farben des jeweiligen Filmes fantastische Bilder gezaubert und auch die Musik ist wieder sehr hörenswert. Gelungen ist auch, wie am Ende nochmal eine Verbindung zu den ersten beiden Teilen der Triologie hergestellt wird.

5 Punkte von anonym:
Filmkunst, von höchster Intensität, die berührt

5 Punkte von Liv:
Idee der "Drei Farben"-Trilogie sind die französischen Werte um fraternité, egalité und liberté. "Drei Farben: Rot" beschäftigt sich mit dem Prinzip der Brüderlichkeit/ Schwesterlichkeit und Kieslowski hebt dieses Theorem auf die mediale Ebene der Kommunikationstechnik, die als stilbildendes und inhaltlich-verbindendes Element den Film durchzieht. Von höchster Konstruktivität und Intensität.

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb