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Roger & Me

USA 1989

DVD 87min

Standort

WestEnd Doku - Lebensräume

Sprachen
Deutsch, Englisch, Französisch   
Untertitel
Deutsch, Englisch, Französisch, Dänisch, Finnisch, Norwegisch, Schwedisch   
Regie
Michael Moore
Drehbuch
Michael Moore
Kamera
Kevin Rafferty, Chris Beaver, John Prusak, Bruce Schermer
Produzent
Michael Moore
Auftritt
Michael Moore, Ronald Reagan, Pat Boone, Ben Hamper, James Blanchard, James Bond, Rhonda Britton, Anita Bryant, Karen Edgely
Awards
Toronto: Publikumspreis
Genre
Komödie, Dokumentation, Drama
Stichworte
Doku - Lebensräume, Milieudrama
Inhalt
Ungewöhnliche, witzige "Doku-Komödie" über den Niedergang der US-Kleinstadt Flint nach der Schließung der dortigen Werke durch den Automobil-Konzern General Motors.

Kommentare

5 Punkte von Tino:
Der erste Film von Michael Moore befasst sich mit dem Fall General Motors. GM wurde 1908 in Flint/Michigan, der Heimatstadt Moores gegründet. In den späten Achzigern erwirtschaftet das Unternehmen hohe Gewinne. Trotzdem entschließt sich Roger Smith, the Big Boss mit einem Schlag sämtliche Werke in Flint zu schließen und die Produktion nach Mexiko zu verlagern. 30.000 Menschen werden auf die Strasse gesetzt. Der Zerfall der Stadt ist vorprogrammiert. Michael Moore gibt sich nicht mit dem Argument des unternehmerischen Zwangs zufrieden und möchte Roger Smith zur Rede stellen. Auf dem Weg dahin schaut er in seiner typischen Weise hinter die Kulissen. Der Film erlaubt es nicht wie "Bowling for Columbine" mit dem Finger auf die Amis zu zeigen und zu sagen: "Guck mal wie bekloppt die da drüben sind". Die geschilderte Szenerie hat sich auch hier zu Lande in ähnlicher Weise abgespielt und spielt sich so noch immer ab. Genau das macht den Film besser als "Bowling for Columbine". Pflichtfilm!

5 Punkte von anonym:
Ein sehr guter Film über den industriellen Niedergang der Autoindustrie in Flint, Michigan USA und deren verheerenden Folgen. Michael Moore berichtet in seinem ersten Dokfilm über den Abstieg seiner Heimatstadt, angefangen bei der Geschichte der Autoindustrie in Flint, wo General Motors gegründet wurde und im Laufe der 80er Jahre 30.000 Arbeiter entlassen wurden. Sein Entschluss daraufhin: Er will Roger Smith , Vorstandsvorsitzender von GM, bitten ihn einen Tag durch Flint zu begleiten...Und so beschreibt Michael Moore die entstandenen sozialen Probleme: verfallene Wohnsiedlungen, Zwangsräumungen, steigende Kriminalitätsrate, aber auch die fehlende Bemühung der Stadt bzw. Politik, dem Entgegenzutreten, stattdessen werden ein Luxushotel, Einkaufscenter und Erlebnispark mit öffentlichen Mitteln gefördert und ein modernes High-Tech-Gefängnis gebaut.

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb