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Rio Bravo

USA 1959

DVD 136min

Standort

WestEnd Regisseure A-Z

Sprachen
Deutsch, Englisch, Spanisch   
Untertitel
Deutsch, Englisch, Französisch, Polnisch, Tschechisch, Spanisch, Portugiesisch, Italienisch, Dänisch, Finnisch, Griechisch, Isländisch, Norwegisch, Schwedisch, Türkisch, Ungarisch, Kroatisch   
Regie
Howard Hawks
Drehbuch
Leigh Brackett, Jules Furthman
Kamera
Russell Harlan
Musik
Dimitri Tiomkin
Produzent
Howard Hawks
Literaturvorlage
B.H. McCampbell
Schauspiel
Walter Barnes, Gordon Mitchell, Harry Carey Jr., Angie Dickinson, Fred Graham, John Wayne, Robert Donner, Claude Akins, Ward Bond, Dean Martin, Walter Brennan, Ricky Nelson, Bob Steele
Empfohlen von
Martin, Mitarbeiter
Genre
Western
Inhalt
Ein Sheriff, ein Säufer und ein kauziger Alter werden in einem Gefängnis von einer Revolverbande belagert. Legendärer ironisch-witziger Westernklassiker mit unvergesslichen Figuren und oft kopier- ter Handlungsstruktur.

Kommentare

4 Punkte von Liv:
Ein kleines Nest in der Prärie des Wilden Westens. Der Sheriff (John Wayne) ist gezwungen den Mörder Joe Barrett einzusperren. Dessen ebenso wohlhabender wie verbrecherischer Bruder stellt mit seinen zahllosen Schurken eine permanente Gefahr für den Sheriff dar. Die Hilfe von gutsituierten Familienvätern ablehnend, hat dieser lediglich einen Alkoholiker (Dean Martin), einen jungen Revolverhelden (Ricky Nelson) und einen schießwütigen Alten zur Unterstützung. Tragisch und aufwühlend, wie Dean Martin, vor Jahren von einer Frau verlassen, und den Liebeskummer nicht verkraftend, gegen den Alkohol kämpft, um wieder der verlässliche Hilfssheriff zu werden, der er einmal war. John Wayne, der gerechte und altersweise Sheriff gerät in dieselbe Gefahr, als sich eine junge Falschspielerin in ihn verliebt. Howard Hawks beweist in Rio Bravo wieder einmal seine inszenatorische Klasse. Zwar von der Kritik für seine glatte Oberfläche gescholten, garantiert Hawks reibungslose Montage dem Zuschauer ununterbrochene Unterhaltung. Keine Einstellung zuviel, atmosphärisch dicht, in beobachtender Distanz - keine Großaufnahme unterbricht die Entfernung, inszeniert Hawks in den naheliegenden und zwingenden Einstellungen das Schauspiel der Dasteller einer logischen Aufstellung gleich. Dabei entsagt sich Hawks jeglichen Pathos, der den Western oftmals zum bloßen Klischee abwertet: die Angst, das Elend, die Zweifel und die Liebe finden einen unprätentiösen Ausdruck, dessen Unmittelbarkeit den Zuschauer einfängt.

5 Punkte von Toralf:
Der Sheriff gegen eine Horde Gesetzloser: Nur auf den Säufer Dude und Hinkebein Stumpy kann sich Sheriff Chance verlassen, als er eine Bande daran hindern will, Joe Burdette aus seinem Kittchen zu befreien. Hawks zeigt in bemerkenswerter Art, wie sich der Haufen um Chance unter lebensgefährlichn Umständen zusammenrottet, um gemeinsam gegen das Böse vorzugehen - aus Angst wird Mut, aus Freundschaft wird Vertrauen. So erkämpft der Held der Geschichte zurück aus der Isolation...

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