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Die Sieben Samurai
Seven Samurai / Shichinin no samurai / 七人の侍

Japan 1953

DVD 159min

Standort

WestEnd Regisseure A-Z

Sprachen
Deutsch   
Regie
Akira Kurosawa
Drehbuch
Akira Kurosawa, Hideo Oguni, Shinobu Hashimoto
Kamera
Asakazu Nakai
Musik
Fumio Hayasaka
Produzent
Sojiro Motoki
Schauspiel
Toshiro Mifune, Tatsuya Nakadai, Takashi Shimura, Kamatari Fujiwara, Minoru Chiaki, Eijiro Tono, Seiji Miyaguchi, Daisuke Katô, Atsushi Watanabe, Keiko Tsushima, Yoshio Inaba, Isao Kimura, Isao Yamagata
Empfohlen von
Mitarbeiter
Genre
Action, Drama
Stichworte
Far East, Schwarz-Weiss, Klassiker
Inhalt
Sieben Samurai-Krieger sollen als letzte Rettung ein Dorf gegen plündernde Banditen verteidigen. Brillantes Actionkino und humanistische Parabel. US-Remake 1960 als "Die glorreichen Sieben".

Kommentare

5 Punkte von Lars Tuncay:
Akira Kurosawas Meisterwerk. 160 Minuten lang und davon keine einzige zu langweilig. Zu recht bezeichnet eine Vielzahl von namhaften Regisseuren Kurosawa als den größten ihrer Zunft. Hierzulande kaum beachtet, sollte jeder zumindest mal eines seiner Meisterwerke gesehen haben, um vielleicht auf den Geschmack zu kommen. "Die Sieben Samurai", der übrigens als Vorlage zu "Die glorreichen Sieben" diente, ist Kurosawa in Bestform und sei jedem ans Herz gelegt. Nicht umsonst auf Platz 5 der besten Filme aller Zeiten der namhaften Internet Movie Database (imdb.com).

5 Punkte von anonym:
Japan im späten Mittelalter: Ein Dorf wird von Banditen geplündert. Um sich zu verteidigen, wollen die Bauern einige Samurai anwerben. Sie treffen auf einen alten Samurai, der ihnen hilft, weitere Kämpfer anzuwerben. Und so ziehen sie ins Dorf und planen die Verteidigung gegen die Banditen.... Dieser Filmklassiker von Akira Kurosawa aus dem Jahre 1954 überzeugt ihn der gut erzählten Handlung, mal komisch, dann wieder todernst und den hervorragenden Charakteren.

5 Punkte von Stefan Senf:
Einer von diesen Filmen, für die man 6 Punkte vergeben könnte, wenn es denn möglich wäre. Abgesehen von der ungeheuer starken Geschichte (die folglich unzählige Male neu verfilmt wurde, nicht nur mit den legendären "Glorreichen Sieben") bietet Kurosawas Meisterwerk tolle Schauspieler, Komik, auch viele tragische Untertöne und Abenteuer satt, vor allem aber auch viele Zwischentöne. Und genau die sind ein Problem in den kursierenden Fassungen. Die deutsche Fassung (160 min) ist nämlich um mehr als eine halbe Stunde gekürzt; dieser Maßnahme fiel ein großer Teil des anspruchsvollen Unterbaus zum Opfer - stellvertretend sei hier nur die Szene kurz vor der Klimax genannt, in der der junge Katsushiro mit einem Mädchen erwischt wird, das von ihrem Vater daraufhin fast umgebracht wird. Kurosawas Film brach auch eine Lanze für moderne Ansichten, gegen mittelalterliche Begriffe von "Ehre", wie sie heute in Asien immer noch gang und gäbe sind. Gerade wegen solcher Szenen sollte der Film nur in der Originalfassung angeschaut werden, auch wenn man sich vielleicht nur mühsam durch die englischen Untertitel durchbeissen kann. Man wird mehr als nur belohnt, man bekommt eines der ganz großen Meisterwerke des Films so zu Gesicht, wie er gedacht war.

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