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Das Testament des Dr. Mabuse

Weimarer Republik 1932

DVD 116min

Standort

WestEnd Regisseure A-Z

Sprachen
Deutsch   
Untertitel
Deutsch   
Regie
Fritz Lang
Drehbuch
Fritz Lang, Thea von Harbou
Kamera
Fritz Arno Wagner, Karl Vash
Musik
Hans Erdmann
Produzent
Fritz Lang, Seymour Nebenzal
Literaturvorlage
Norbert Jacques
Schauspiel
Rudolf Klein-Rogge, Klaus Pohl, Theodor Loos, Rudolf Schündler, Georg John, Theo Lingen, Otto Wernicke, Camilla Spira, Gustav Diessl, Paul Bernd, Henry Bless, Karl Meixner, Ludwig Stössel
Genre
Gangsterfilm, Action, Horror
Stichworte
Schwarz-Weiss
Inhalt
Selbst aus der geschlossenen Anstalt heraus und nach seinem Tod gelingt es dem genialen Verbrecher Dr. Mabuse, die Welt zu terrorisieren. Spannender, exzellent gestalteter Thrillerklassiker.

Kommentare

4 Punkte von Stefan Senf:
Auch wenn es paradox klingen mag: dass dieser gleichermaßen über- wie unterschätzte Klassiker mitunter einen so wirren Eindruck macht wie das Hirn seines Titel"helden" macht auch seinen großen Reiz aus. Mit düsteren Bildern, die teilweise von schrillem Lärm überlagert, teils irritierend stumm sind, hat das "Testament" die Ausstrahlung eines Alptraums. Die erschreckende Maske Mabuses mit herausstehenden Augen und Hirn wie seine fahrige, dünne Stimme tun ein Übriges. Mit dem Vorgänger "M" - zu dem auch Otto Wernicke als Kommissar Lohmann eine Verbindung herstellt - kann er nicht mithalten, zum "Mabuse" des Jahres 22 ist er manchmal sogar fast Gegenpol, aber er setzte die Tradition der deutschen Filmkunst fort, bevor sie auf längere Zeit unterbrochen wurde.

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb