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Swimmingpool
Swimming Pool

Frankreich, Grossbritannien 2003

DVD 99min

Standort

WestEnd Regisseure A-Z

Sprachen
Deutsch, Englisch, Französisch   
Untertitel
Deutsch   
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Regie
Francois Ozon
Drehbuch
Francois Ozon, Emmanuèle Bernheim
Kamera
Yorick Le Saux
Musik
Philippe Rombi
Produzent
Olivier Delbosc, Marc Missonnier
Schauspiel
Charlotte Rampling, Ludivine Sagnier, Charles Dance, Jean-Marie Lamour, Michel Fau, Marc Fayolle, Mireille Mossé
Empfohlen von
Mitarbeiter
Genre
Kriminalfilm, Thriller
Stichworte
Erotikthriller
Inhalt
Die erfolgreiche Krimiautorin Sarah steckt in einer Schaffenskrise. Ihr Verleger bietet ihr an, dass sie den Sommer zur Erholung in seinem Landhaus verbringen kann. Eines Abends platzt die Tochter des Verlegers gemeinsam mit ihrem Liebhaber herein und die beiden halten sich nicht zurück, ihrem Liebesleben mitten im Wohnzimmer nachzugehen. Sarah, am Anfang schockiert und gestört, findet jedoch langsam Gefallen daran, der attraktiven Tochter nachzuspionieren. Das Versteckspiel wird für sie zur Inspiration, endlich kann sie wieder schreiben. Doch als die beiden ungleichen Frauen sich einander nähern, verschwimmen für Sarah Realität und Fiktion miteinander.

Kommentare

5 Punkte von Liv:
Francois Ozon beweist erneut sein intimes Verständis für weibliche Charaktere. Mit feinstem Gespür für die Abgründe läßt er die beiden Protaonistinnen ihr bösartiges Spiel treiben. Eine absolut reine und perfekte Ästhetik zeugt von der cineastischen Klasse Ozons - perfide, klassisch und perfekt erscheint "Swimming Pool" als Krimi par exellence - ein begeisternder Thriller in ästhetischer und psychologischer Perfektion.

1 Punkte von Tromaville:
Also dieser Film hat mich von Anfang an dazu verleitet einzuschlafen! Dem Film fehlt es an jeglicher Spannung und ist nach den ersten 10min. durchschaubar bis zum Ende! Die Hauptdarsteller überzeugen absolut nicht! Mir kommt es auch ein wenig gezwungen vor wie sie versuchen sich mit dem Charackteren zu idendifizieren! Will der Film doch mit erotischen Szenen den/die Zuschauer/in versuchen wach zu halten, aber der Schlafsand saß in diesen Moment schon zu tief in den Augen! Mein Fazit: Ich habe keine Ahnung warum dieser Film zum Teil gute Kritiken bekommen hat!

1 Punkte von BigBen:
Schriftstellerin will in einem Ferienhaus in Ruhe am neuen Buch arbeiten und wird von der Tochter des Verlegers gestört. Aus Abscheu wird Interesse: Zwischen den beiden entspinnt sich ein intimes Verhältnis, das nicht mehr zwischen Gut und Böse trennt. Francois Ozon arbeitet in der bekannten Manier und beschreibt die Hauptdarstellerinnen gefühlvoll und detailverliebt. Das Problem ist, dass die Handlung durchschaubar und weit weniger spannend ist, als der Klappentext verspricht. Trotz der netten Idee: Ich habe auf den Knalleffekt gewartet - und wurde vom Abspann geweckt.

4 Punkte von T- Bone Steak:
Nun kann man Charlotte Rampling auch beim Häckeln zuschauen und es wäre immer noch ein Ereigniss. Ich halte Ozon wahrlich nicht für den großen Regisseur, als der er so gerne und ausgiebig gefeiert wird. Und ob er ein Frauenkenner ist- naja, wer kennt schon die Frauen??? Aber Ozon kann sie inszenieren. Er kann seine Projektionen so gestalten, dass "Frau" sich erkannt, d.h. geschmeichelt fühlt. Ganz im Sinne von Truffaut´s charmanten Chauvinismus: Das Kino gibt es, um darin schöne Frauen schöne Dinge tun zu lassen.Ozon hat das verdammt gut kapiert. (Und das Kerle beim Anblick schöner Frauen einpennen, sieht man ja auch in der deutschen Geburtenstatistik...die französische sieht übrigens ganz anders aus.)

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb