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Alles über meine Mutter
Todo sobre mi madre

Frankreich, Spanien 1999

DVD, BLU 101min

Standort

WestEnd Regisseure A-Z

Sprachen
DVD:, Deutsch, Spanisch   BLU:, Deutsch, Spanisch   
Untertitel
DVD:, Deutsch   BLU:, Deutsch   
Regie
Pedro Almodovar
Drehbuch
Pedro Almodovar
Kamera
Affonso Beato
Musik
Alberto Iglesias
Produzent
Agustín Almodóvar
Schauspiel
Penelope Cruz, Gena Rowlands, Marisa Paredes, Candela Peña, Cecilia Roth, Rosa Maria Sardà, Jorge Pérez, Eloy Azorin, Fernando Fernán Gómez, Antonia San Juan
Awards
Oscar: Bester Auslandsfilm
Europäischer Filmpreis (Felix)
Cannes: Beste Regie für Pedro Almodóvar (Pedro Almodovar)
Goya: Bester Film
Goya: Beste Hauptdarstellerin für Cecilia Roth
Goya: Beste Regie für Pedro Almodóvar (Pedro Almodovar)
BAFTA: Bester ausländischer Film
BAFTA: Beste Regie für Pedro Almodóvar (Pedro Almodovar)
Genre
Drama
Stichworte
Frauenfilm, Gesellschaft, Theater, Melodram
Inhalt
Außergewöhnliches, virtuos erzähltes Melodram um eine alleinerziehende Frau, die ihren gerade 17 gewordenen Sohn bei einem Unfall verloren hat und eine Reise nach Barcelona und in ihre Vergangenheit daraufhin antritt. Weniger grell als frühere Werke Almodovars und damit um so eindrucksvoller. Golden Globe & Oscar 2000.

Kommentare

5 Punkte von Stefan:
Eine Frau kehrt zurück nach Barcelona - den Ort, an dem die Träume ihrer Jugend zurück blieben. Ihr einziger Sohn starb an seinem 17. Geburtstag, und nun will sie seinen Vater finden. In diesem Rahmen entfaltet Pedro Almodovar die unglaublich glaubwürdigen Schicksale seines Films, um uns ganz nebenbei von nichts geringerem zu erzählen als von der Kunst des Lebens. Die besteht nicht nur darin, herauszufinden wer man ist, sondern auch darin, zu sein, was man herausgefunden hat. Bei den Protagonisten handelt es sich ausschließlich um (gewordene) Frauen; Raum genug für gesellschaftskritische Assoziationen in einer platzreifen Story, die trotz ihres stets befreienden Humors nie die Kehrseiten erfüllter Sehnsucht leugnet. Eine erstaunliche Erweiterung unserer zwischenmenschlichen Horizonte - dargeboten von ausnahmslos herausragenden Akteuren. Unbedingt ansehen!

5 Punkte von Raban:
Manuelas Sohn, gerade 17 Jahre alt geworden, fragt seine Mutter Manuela nach seiner Herkunft, nach seinem Vater, den er nie kennen gelernt hat und von dem seine Mutter bisher geschwiegen hat. Heute will sie ihm von seinem Vater erzählen, gleich nach der Vorstellung von „Endstation Sehnsucht“ – doch als ihr Sohn im Regen auf die Schauspielerin Huma Rojo wartet, um von ihr ein Autogramm zu erbitten, wird er unversehens überfahren und stirbt. Nun macht sich seine Mutter auf den Weg nach Barcelona, um den Vater ihres Sohnes, der jetzt Lola ist, zu finden, um ihm von der Existenz seines Sohnes zu berichten. Doch bis Manuela Lola findet, erfahren wir vom Leben verschiedener Frauen, ihren Endstationen und Sehnsüchten, ihren Selbst- und Fremdbildern im heutigen Spanien. Almodovar erzählt ohne Pathos, sondern heiter und ernst zugleich von einer Gemeinschaft starker, schwacher Frauen, dass dem Zuschauer bittere Tränen und Lachtränen gleichermaßen kommen – ausgezeichnetes Kino, höchst sehenswert!

3 Punkte von julio g.:
emotional, nice, and a good made movie. almodovar knows how to make films. but from my point of view thats not surprising, he is making films since the 80s. what i find disturbing is his progressive evolution into a domestic film creation. that means: family movies. for the grandma, the children, and the pets. with every new film almodovar looses his typical transgressive landmark. and yes, i am missing "frauen am rande...", "kika", "atame"... etc....etc....

5 Punkte von Liv:
In "Alles über meine Mutter" gelingt Almodovar endlich die Hektik und die teilweise ein wenig nervende Redseligkeit und Bonbonhaftigkeit seiner vorherigen Filme abzulegen. Als wahres, ernstes, berührendes und tragisches Drama um die Kernfragen der Existenz überzeugt "Aller über meine Mutter" durch seine unverhohlene Kraft zur Empathie. Kurz: wer hier nicht Rotz und Wasser heult....

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