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Ein (un)möglicher Härtefall
Intolerable Cruelty

USA 2003

DVD 96min

Standort

WestEnd Regisseure A-Z

Sprachen
Deutsch, Englisch   
Untertitel
Deutsch, Englisch   
Regie
Ethan Coen, Joel Coen
Drehbuch
Ethan Coen, Joel Coen, John Romano, Robert Ramsey, Matthew Stone
Kamera
Roger Deakins
Musik
Carter Burwell
Produzent
Ethan Coen, Joel Coen, Brian Grazer
Schnitt
Ethan Coen, Joel Coen, Roderick Jaynes
Schauspiel
George Clooney, Richard Jenkins, Geoffrey Rush, Billy Bob Thornton, Edward Herrmann, Bruce Campbell, Catherine Zeta-Jones, Mary Pat Gleason, Tom Aldredge, Stacey Travis, Kiersten Warren, Paul Adelstein, Camille Anderson, Cedric the Entertainer, Ken Sagoes
Genre
Komödie
Stichworte
Satire, Screwball-Comedy
Inhalt
Der aalglatte Anwalt und die gerissene Heiratsschwindlerin: "A very enjoyable romantic screwball-comedy with a bite".

Kommentare

5 Punkte von anonym:
Die Coen-Brüder haben\'s drauf! Eine amüsante Komödie mit einigen überraschenden Verwicklungen. Am wichtigsten aber Clooney und Zeta-Jones, die schlichtweg strahlen vor Spielfreude: So spritzige Dialoge .... oops, ach ja, worum geht's: Clooney spielt einen Scheidungsanwalt, der die reicheren Ehepartner vor Zahlungen bewahren soll, Zeta-Jones spielt eine zielstrebige Heiratsschwindlerin. In diesem Milieu der juristischen Aufarbeitung von Eheproblemen ergeben sich die grotesken Nebengeschichten quasi von selbst, und, wie gesagt, die Coens nutzen wieder einmal die Möglichkeiten des Themas. Und nochwas: Der beste Vorspann überhaupt, und bereits die Eingangsszene ist ein perfektes Stück Komödie.

4 Punkte von Lars Tuncay:
Die Coen-Brüder („Fargo“) Joel (Regie) und Ethan (Drehbuch) sind wieder in der Gegenwart angekommen. Nach dem Südstaaten-Epos „O brother where art thou“ und ihrem Zwanziger Jahre-Film Noir „The man who wasn`t there“ schufen sie mit „Ein (un)möglicher Härtefall“ eine reinrassige Anwalts-Satire, die „Chicago“ aussehen lässt, wie eine Sitcom. Der erfolgreiche Scheidungsanwalt M... (George Clooney) kann sich eigentlich nicht beklagen: er hat bisher jeden seiner Fälle gewonnen, besitzt alles, was er zum Leben braucht und noch einiges mehr und sein greiser Chef bestätigt ihm immer wieder, dass er der Motor der Kanzlei sei. Das führt allerdings dazu, dass er gelangweilt ist von seinem Leben und auf eine echte Herausforderung wartet. Die scheint gekommen zu sein, als er die gerissene XY (Catherine Zeta-Jones) trifft, deren reichen Ehemann er (natürlich erfolgreich) vertritt. Obwohl sie ihm leid tut, findet er bald heraus, dass ihr Ziel finanzielle Unabhängigkeit ist und sie jeden Preis dafür bezahlen würde. Dennoch verliebt er sich Hals über Kopf in sie. Der neue Coen ist aus einem Guss. Vom eröffnenden Elvis-Song „Suspicious Minds“ bis hin zum klagenden „Je ne regrette rien“ der Piaf setzt nicht nur der Soundtrack, der wieder von Carter Burwell arrangiert wurde, den Perfektionismus der Brüder fort. Ein intelligentes, schreiend komisches Drehbuch, die gewohnten brillanten Kameraeinstellungen und hervorragend aufgelegte Darsteller – allen voran George Clooney, der sein virtuoses Spiel hier auf die Spitze treibt – sorgen für extrem unterhaltsame, geistreiche und lachtränenreiche 100 Minuten Kino von seiner besten Seite.

2 Punkte von plug:
Eher enttäuschendes Machwerk der Coen Brüder, man merkt ebend dass auch andere Drehbuchautoren ihre Finger im Salat hatten. Zwar ein sympathischer Clooney und eine berechnende Zeta-Jones aber ebend auch nicht mehr als eine vorhersehbare Srewball Komödie mit netten 3 nette Einfällen. Der Film funktioniert auch bei Mutt und Omi, was nicht für das Gesamtwerk der Coens und für die Qualität des schnöden Streifens spricht. Einige Wendungen, und Verwechslungen, ja schön, einige nette Nebenrollen (Billy Bob Thornton) und 2 skurillie Szenern, das alles gedehnt über 90 Miuten ist unterhaltsam, wirkt aber eher oberflächlich und die Charaktere holzschnittartig unmotiviert in vielen Handlungen. Man ist ebend von den Coens besseres gewohnt und zu anspruchsvoll geworden! Ein kleine Nett für den Film!

1 Punkte von Felix:
Dieser Film ist wirklich platt und macht leider viel zu wenig aus der Starbesetzung. Ein Film, bei dem man das Ende herbeisehnt, schade um die Zeit!

5 Punkte von martha:
Miles Massey (George Clooney) ist der gefragteste Scheidungsanwalt von L.A. - vor Gericht wie bei den Damen. Auch der schon mehrfach geschiedenen Marylin Rexroth (Catherine Zeta-Jones) vermasselt er die neueste Tour. Da sinnt die Spezialistin im Abkassieren reicher Herren auf Rache: Gezielt will sie Massey verführen, heiraten und dann um sein gesamtes Vermögen bringen. Wenn da nur nicht diese verdammten Gefühle wären... Coen-Kitsch, den man verzeihen kann und der wahrscheinlich sogar gewollt ist, denn so überzogen kanns doch nicht ernst gemeint sein :-) Ich find den Film absolut köstlich, aber ich gebe zu, daß er Geschmackssache ist! Rasante Dialoge, Clooney in seinem Element und die High-Society Amerikas so wunderschön (!) überzogen daß es eine Freude ist!

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb