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Spun

USA, Schweden 2003

DVD 97min

Standort

WestEnd Drama - Hollywood

Sprachen
Deutsch, Englisch   
Untertitel
Deutsch, Englisch   
Regie
Jonas Åkerlund
Drehbuch
Will De Los Santos, Creighton Vero
Kamera
Eric Broms
Musik
Billy Corgan
Produzent
Chris Hanley, Fernando Sulichin, Timothy Wayne Peternel, Danny Vinik
Schauspiel
Jason Schwartzman, Peter Stormare, Mickey Rourke, John Leguizamo, Josh Peck, Deborah Harry, Eric Roberts, Brittany Murphy, Mena Suvari, Patrick Fugit, Billy Corgan, Alexis Arquette, Tony Kaye, Charlotte Ayanna, Elisa Bocanegra, Chloe Hunter
Empfohlen von
Lars , Mitarbeiter
Genre
Komödie, Drama
Stichworte
Drogen, Debüt, Milieudrama
Inhalt
Video-Guru Akerlund erzählt in total abgefahrenem, superschnellem Video-Clip-Stil vom Schicksal des Drogenfreaks Ross. Der ist auf Speed und vielleicht noch mehr und soll ein paar Jobs für den Dealer "The Cook" (Mickey Rourke ausführen. Mit Sicherheit einer der besten Drogenfilme der letzten Jahre.

Bewertung

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Kommentare

4 Punkte von Liv:
Spun ist Video - in Musikclip-Ästhetik zeigt der Film die dreckigen Auswüchse der amerikanischen Drogenkriminalität. Viele Kleindealer und Konsumenten sind bemüht Stoff zu bekommen, Ordnung zu halten, und gelegentlich ein krummes Ding zu schieben. Im schnellen Schnittrhythmus offenbart "Spun" eine Menge Dreck, Ekel und Müll. Unterstützt durch eine hintergründige Coolness komplettiert sich das Bild der Drogenszene. Ein Film für Fans der Musikvideo-Ästhetik und der sozial geprägten Drogenfilme. Eine seltsame, jedoch einzigartie Genrekombination.

5 Punkte von Lars Tuncay:
Wenn sich Videoregisseure auf die große Leinwand wagen, geht das meist mit einer Erschütterung der Kinokonventionen einher. Dass sich beispielsweise McG („3 Engel für Charlie“) oder David Fincher („Fight Club“) auf atemlose Schnitte und künstlerisch hochwertige Optik verstehen, ist nicht zuletzt Folge der jahrelangen Arbeit an musikalischen Kurzfilmen. Kunst und Chaos sind auch in Jonas Åkerlunds (drehte u.a. Prodigys „Firestarter“ und zuletzt Videos für Madonna) „Spun“ reichlich zu finden. Sein erster Langfilm nimmt den Zuschauer mit auf einen Highspeed-Trip eines Amphetamin-Süchtigen. Protagonist der kaputten Welt Åkerlunds ist Ross (Jason Schwartzman, „Rushmore“). Sein Tag beginnt wie üblich in Spider Mikes (John Leguizamo, „Romeo & Julia“) Appartment, wo er sich seine tägliche Dosis Speed organisiert. Dort lernt er die quirlige Cookie (Mena Suvari, "American Beauty") kennen, die ihn dem „Koch“ (Mickey Rourke) vorstellt, für den er von nun an Botengänge erledigt und Cookie durch die Gegend fährt. Langsam entwickelt sich zwischen den beiden Gestrandeten so etwas wie eine Liebesgeschichte. Video- und Werbefilmer Åkerlund hält die Kamera direkt auf die dreckigen Seiten der Drogensucht. Allzu krasse Szenen und Ross\' Drogenphantasien zeigt er dabei in Zeichentricksequenzen, die dem Film eine gewisse Surrealität verleihen. Dass „Spun“ der wohl erste Film ist, der dem Zuschauer wirklich Einblick in das Hirn eines Drogensüchtigen gibt, liegt zum einen an den hervorragend aufspielenden Darstellern (Schwartzman verkörpert den nervösen Junkie mehr als überzeugend und Rourke scheint im Alter immer besser zu werden) und zum anderen an Åkerlunds Erfahrung mit dem Thema, mit dem er sich schon in seinem 15minütigen Kurzfilm „Try“ zum gleichnamigen Smashing Pumpkins-Song auseinandersetzte. Pumpkins Frontmann Billy Corgan lieferte übrigens auch den die Ausweglosigkeit der Protagonisten hervorragend untermalenden Soundtrack. Ein Drogenfilm, der nicht ganz so schmerzhaft ist, wie „Requiem for a Dream“, aber ähnlich intensiv und künstlerisch anspruchsvoll.

1 Punkte von Hans ausm norden:
Als ich von mehreren Seiten zu hören bekam, dass Spun ein intelligenter, lustiger, zugleich grotesker, mit Trainspotting zu vergleichender Film sei, bei dem Billy Corgan den Soundtrack beisteuerte, war sofort mein Interesse geweckt. Ich hoffte einen Film zu sehen, der durch gute Musik, schöne Schnitt- und Kameraarbeit und eine ungewöhnliche Handlung, in Form eines Videoclips, zu begeistern versteht. Was geschieht? Die Musik ist, bis auf das Anfanglied von der schwedischen Band „Soundtrack Of Our Lives“ wirklich scheiße. B. Corgans Tränengesang macht die „Traurig-Dramtischen-Szenen“ noch belangloser als sie eh schon sind. Die experimentalen Parts (schnelle, zackige Schnitte und Zeitraffer bei Stress- und Drogenkonsum -Sequenzen) Nerven schon beim zweiten mal. Alle Handlungswendungen wirken komplett gewollt und uninspiriert. Der Gastauftritt von Rob Halford (ex-Judas Priest) verkommt zur Pseudo-Coolen Insider. Ich weiß wirklich nicht, was Jonas Akerlund mir mit diesem Film vermitteln will. Gesellschaftskritik? Mahnender Finger zum Drogenkonsum? Aufrütteln? Cooler Videoclip? Komödie auf die Drogenszene? Kunst? Alles im allem sehr entäuschend

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb