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Fame - Der Weg zum Ruhm
Fame

USA 1979

DVD 133min

Standort

WestEnd Regisseure A-Z

Sprachen
Deutsch, Englisch, Spanisch   
Untertitel
Deutsch, Englisch, Polnisch, Tschechisch, Spanisch, Portugiesisch, Dänisch, Griechisch, Isländisch, Hebräisch, Norwegisch, Schwedisch, Türkisch, Ungarisch   
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Regie
Alan Parker
Drehbuch
Christopher Gore
Kamera
Michael Seresin
Musik
Michael Gore, Lesley Gore
Produzent
Alan Marshall
Schauspiel
Richard Belzer, Barry Miller, Boyd Gaines, Antonia Franceschi, Jim Moody, Irene Cara, Lee Curreri, Laura Dean
Genre
Musikfilm, Drama
Inhalt
Stimmungsvoll inszeniertes Musical über die Erlebnisse junger Schüler an einer Musik- und Schauspielschule in New York.

Kommentare

5 Punkte von anonym:
Wer auf ältere Filme und gleichzeitig Musik usw. steht ist mit "Fame" genau richtig. Er handelt von verschiedensten Leuten, die sich für ein Internat für Musik, Tanz und Schauspiel bewerben und dort in den jeweiligen Bereichen den "Weg zum Ruhm" anstreben. Wunderbare schauspielerische Leistung zeigen die Darsteller. Außerdem sehr gute (musicalähnliche) Tanz und Musikeinlagen. Die Musik ist wirklich klasse! Und der Spaßfaktor (ich meine nicht Humor, sondern Freude, die aufkommt!) beim Anschauen steigt in die Höhe. Zu Tränen rührt der Film aber auch, so z.B. die Stelle, wo die Schwarze ein tolles Lied so emotional singt, dass man heulen könnte. Einer der besten Musikfilme, die ich jemals gesehen habe!

5 Punkte von Stefan Senf:
Charme kann man nicht kopieren, egal wie man sich bemüht. Und etwas Einzigartiges bleibt einzigartig - Gott sei Dank. "Fame" gibt einen beeindruckenden Beweis dafür. Dass das gänzlich überflüssige Remake von 2009 nicht sang-, aber klanglos davon geschwemmt wurde, kann kaum überraschen. Aber auch die Serie, in der immerhin einige Originalschauspieler, also vertraute Gesichter, zu sehen sind, wäre vergessen, würde sie nicht vom Filmklassiker mitgezogen, in dessen Fahrwasser sie auftauchte. So talentiert die Jungschauspieler auch gewesen sein mochten, sie brauchten doch die stilsichere Regie Alan Parkers und das kraftvolle Drehbuch von Christopher Gore, um sich wirklich beweisen zu können. Beweis? Ohne sie traten sie alle wieder "von der Bühne ab" - nach "Fame - die Serie" verschwanden sie und die prominenteste Darstellerin dürfte wohl Fran Drescher geworden sein, die nur einen Randauftritt hatte. Aber zurück zum eigentlichen Film. Mich hat er beim ersten Ansehen nach den irritierenden zwei Anfangsminuten völlig gefesselt und tut es bis heute. Was ist es? Der Zauber ebenso wie der Schmerz des angehenden Künstlers ist perfekt eingefangen, zweifellos, aber das allein kann es nicht sein, das begeisterte Publikum war wesentlich größer als die vergleichsweise schmale Lobby der (künftigen) Kollegen. Bei allem Hohelied auf die harte Arbeit des Schauspielers, des Tänzers, des Musikers (wer weiß schon davon, der nicht selbst dazu gehört) ist immer eine kräftige Portion Ironie dabei - bei aller Ironie geht aber auch nie der Respekt verloren. Man lacht bei der kurz geschnittenen Parallelmontage, in der jeder Lehrer verkündet, seine Sparte sei die schwerste an der Schule, auf der Welt. Und in ebenso kurzer Zeit begreift man, dass jeder von ihnen auch recht hat. Die harte Realität bleibt nicht außen vor - die Slums der Schwarzen und der Latinos, ihre katastrophale Bildung und Sicherheit, die scheinbar kleinen und doch subjektiv so großen Probleme nicht erwiderter Liebe, die Enttäuschungen im Berufsleben. "I'm gonna live forever" - dieser Film ist auf bestem Weg dahin und er hat es wahrlich verdient.

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb