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1984
Nineteen Eighty-Four

Grossbritannien 1984

DVD 122min

Standort

WestEnd Science Fiction

Sprachen
Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch   
Untertitel
Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Spanisch, Portugiesisch, Finnisch, Schwedisch, Türkisch   
Regie
Michael Radford
Drehbuch
Michael Radford
Kamera
Roger Deakins
Musik
Dominic Muldowney
Produzent
John Davis, Al Clark, Simon Perry
Literaturvorlage
George Orwell
Schauspiel
John Hurt, Phyllis Logan, Roger Lloyd-Pack, John Hughes, Cyril Cusack, Gregor Fisher, Richard Burton, Garry Cooper, Suzanna Hamilton, Christine Hargreaves, Peter Frye, James Walker
Genre
Science-Fiction
Stichworte
Dystopien, Literaturverfilmung
Inhalt
Werkgetreue zweite Verfilmung des Romans von George Orwell: Die Warnung vor einer total überwachten Gesellschaft. Richard Burtons letzter Film.

Kommentare

2 Punkte von John Incognito:
Man sollte ein Buch nicht nach dem Einband bewerten und deswegen sage ich Vorsicht. Starbesetzung ist ebenso wenig Prädikat, wie eine gute Story. Mir fällt da als Beispiel spontan "Troja" ein. Wer das Buch kennt brauch sich das nicht anzutun und wer's noch nicht gelesen hat...der muss wissen was er tut.

4 Punkte von tromaville:
Das Buch selber noch nicht gelesen, fand ich den Film als solches sehr gut. Eine "fiktive" Zukunft wie sie uns wahrscheinlich in einem totalitären Staat auch erwarten wird. Eine in sehr düstern dargestellte, graue, leb"lose" und triste Masse die jegliches Fühlen ablegen muss damit Kriegen und diverse andere irrationalen Handlungen aus dem Weg gegangen werden kann. Im Zusammenhang zu diesen Film kann ich noch Equilibrium empfehlen und THX1158. Mein Fazit: Nix für seichte Abende.

3 Punkte von Eleni Andrianopulu:
In der Verfilmung des Romans, welche in London in Originalschauplätzen im Jahre 1984 gedreht wurde, geht es um Winston Smith (John Hurt), der in einem totalitären Überwachungsstaat lebt. Er arbeitet als Zensor von Nachrichtenmeldungen und verliebt sich in Julia (Suzanna Hamilton). Er macht sich mehrerer Straftaten schuldig, die ernstere davon ist das Gedankenverbrechen. Während wir im Film sehen, wie die Situation immer gefährlicher wird, indem er mehr und mehr frei zu denken versucht, sehen wir eine Skizze der Dystopie, die der Autor im Jahre 1949 sich erdacht hat und als Staatskritik großen Einfluss hatte. Ein anhaltender Weltkrieg an der Peripherie, eine totale Überwachung durch die Partei, die zum großen Bruder personifiziert wird und eine hässliche Großstadt sind ebenso zu sehen, wie auch das öffentliche Erhängen und Erschießen von Kriegsgefangenen und die Foltermethoden der Gedankenpolizei. Der Film schafft das Gedankenverbrechen zu visualisieren, was definitiv eine Leistung ist, die honoriert werden muss.

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb