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Junior Bonner

USA 1971

DVD 96min

Standort

WestEnd Regisseure A-Z

Sprachen
Deutsch, Englisch   
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Regie
Sam Peckinpah
Drehbuch
Jeb Rosebrook
Kamera
Lucien Ballard
Musik
Jerry Fielding
Produzent
Joe Wizan
Schauspiel
Steve McQueen, Joe Don Baker, Ben Johnson, Dub Taylor, Ida Lupino, Bill McKinney, Mary Murphy, Robert Preston
Genre
Western, Drama
Stichworte
Melodram
Inhalt
Melancholische Geschichte eines Rodeo-Reiters im Clinch mit der neuen Zeit. Junior ´JR´ Bonner (Steve McQueen) ist ein Rodeo-Held vom alten Schlag. Beim Rodeo vergisst er die Welt, und nur noch zwei Dinge sind wichtig: Er und der Stier. Sein Bruder sieht das gänzlich anders. Für ihn sind die Tage des Rodeos vorbei, und Geld und Kommerz beschäftigen sein Gemüt mehr als alles andere. Doch es ist Junior, der als einziger den Traum seines kranken Vaters von einer Ranch in Australien wahrmachen kann. Und so nimmt er die Herausforderung an und stellt sich noch einmal einem der wenigen Stiere, die er nicht bezwingen konnte. Letztendlich werden es nur wenige Sekunden sein, die darüber entscheiden, ob Träume, oder Albträume wahr werden.

Kommentare

4 Punkte von Björn Siebert:
Der verwegene Alkoholiker Peckinpah hatte es nie leicht, er sezierte den Westernmythos so grundlegend, dass er sich selbst arbeitslos machte, denn nach "The Wild Bunch" und "Pat Garrett" war es unmöglich noch mal einen Western zu drehen, dann wurden seine Gewaltdarstellungen immer wieder angeprangert. Wenn er jedoch gewaltfreie Filme inszenierte wollte das Resultat kein Schwein sehen. Junior Bonner ist so ein ruhiger melancholischer Pre-Pseudo-Western, wunderbar unaufgeregt, die Personen (wie wohl auch der Regisseur) Relikte aus einer früheren Zeit, seltsam deplatziert, sehr gut gespielt von Ben Johnson und Steve Mc Queen. Sehenswerter Film.

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb