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Jagt den Fuchs
After the Fox / Caccia alla volpe

Italien, Grossbritannien 1966

DVD 108min

Standort

WestEnd Komödie - Europa & Welt

Sprachen
Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch   
Untertitel
Englisch, Französisch, Niederländisch, Portugiesisch, Dänisch, Finnisch, Griechisch, Norwegisch, Schwedisch   
Regie
Vittorio de Sica
Drehbuch
Neil Simon, Cesare Zavattini
Kamera
Leonida Barboni
Musik
Burt Bacharach, Piero Piccioni
Produzent
Maurizio Lodi-Fe, John Bryan
Literaturvorlage
Neil Simon
Schauspiel
Timothy Bateson, Peter Sellers, Martin Balsam, Akim Tamiroff, Paolo Stoppa, Giustino Durano, Britt Ekland, Enzo Fiermonte, Victor Mature, Daniele Vargas
Empfohlen von
Mitarbeiter
Genre
Komödie
Stichworte
Diebe & Gauner, Caper Movie, Satire
Inhalt
Überdrehte Gangsterkomödie um ein Superhirn, das als angeblicher Regisseur einen Goldraub inszeniert.

Kommentare

3 Punkte von Stefan Senf:
Man sollte sich von vornherein vom Gedanken verabschieden, dass der Name Vittorio de Sica hier für einen niveauvollen Film bürgt. Er ist ganz und gar abgestellt auf seinen Star Peter Sellers, der folglich auch ungehemmt, ja unkontrolliert seiner Verwandlungskunst frönen darf (herrlich schnoddrig gesprochen von Harald Juhnke), ohne von Regie oder einem allzu originellen Drehbuch belästigt zu werden. Allenfalls Victor Mature, der in seiner ausgestellten Eitelkeit sich selbst, vor allem aber seinen Hollywood-Kollegen Stewart Granger parodiert, hat einiges Positives zu bieten. Was den Film noch am ansehenswertesten (oder vielmehr hörenswertesten) macht, ist die durchgeknallte Musik von Burt Bacharach (und dies schreibt ein ausgesprochener Bacharach-Verächter) - wobei die internationalen Tonspuren die seltsame Erkenntnis bieten, dass diese in der italienischen und spanischen Fassung gar nicht zu hören war (leider findet sich hier nicht der Name des anderen Komponisten - wahrscheinlich Armando Trovaioli). Ärgerlich zudem, dass die deutsche Fassung der letzten Szene verlorenging (obwohl sie Anfang der 90er noch ausgestrahlt wurde) und sie auf lausige Weise nachsynchronisiert wurde. Man KANN sich bei diesem Film amüsieren - doch eines Peter Sellers, eines De Sica, eines Neil Simon ist er leider leider nicht würdig.

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