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Kill Bill: Vol. 2

USA 2004

DVD 131min

Standort

WestEnd Regisseure A-Z

Sprachen
Deutsch, Englisch   
Untertitel
Deutsch, Englisch, Spanisch, Italienisch   
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Regie
Quentin Tarantino
Drehbuch
Quentin Tarantino, Uma Thurman
Kamera
Robert Richardson
Musik
Robert Rodriguez
Produzent
Harvey Weinstein, Bob Weinstein, Lawrence Bender
Schauspiel
Samuel L. Jackson, Uma Thurman, Christopher Allen Nelson, Michael Madsen, Daryl Hannah, Lucy Alexis Liu, Michael Parks, David Carradine, Bo Svenson, Stevo Polyi, Vivica A. Fox, Sid Haig, Caitlin Keats, Stephanie L. Moore, Jeannie Epper, Shana Stein
Awards
Saturn Award: Best Action/Adventure/Thriller Film
Genre
Gangsterfilm, Action
Stichworte
Rache, Martial Arts
Inhalt
In Stil und Rhythmus eher einem Western ähnelnder zweiter Teil der Saga mit Uma Thurman als gnadenloser Rächerin.

Kommentare

5 Punkte von plug:
Der zweite Teil der Tarantinosaga "Kill Bill" bringt die BRAUT (Uma Thurman) zurück auf die Leinwand. Nach vielen Fragen folgen hier die Antworten und natürlich auch der ein oder andere Schwertkampf. Vom flippigen und extrem schnellem Erzähltempo und dem bodycount des 1. Teils ist nichts geblieben. Keine Comicstrips, keine wüsten Kamerafahrten...nur noch langsame BILDER. Und was für welche, in bester Italowestern Manier findet die Saga ihren würdigen Abschluß. Spannungsreich, tempoarm, erzählerisch nicht so verwirrend wie Pulp Fiction oder Jackie Brown, aber dennoch ebenbürtig. Kill Bill VOl. 2 gefällt und ist dabei völlig anders, er zeigt Reife und Mut. Den Szenen wird Wirkung zugestanden, ohne nerviges Geplapper. Die TODESListe der BRAUT ist nicht meher lang es fehlen noch Bill nebst Bruder und die Black Mamba. Nebenbei erfahren wir in Shogunästhetik die Ausbildung der Kämpferin und werden in einen emotionalen Strudel aus Gewalt, Hass, Liebe und Schuld gezogen. Das Ende überrascht nicht, ist aber wohl durchdacht und stimmig. Die Musik ist genial -wie immer bei Tarantntino-. Wie sollte man sonst einen Filmabend begehen, wenn nicht mit diesem Kunstwerk!?

5 Punkte von tromaville:
Nun ja, eigentlich hab ich von dem 2ten Teil ein wenig mehr erwartet. Natürlich glänzt der 2te Teil genauso von bekannten (oder unbekannten) Zitaten der anspielungen auf andere große Filme, ist er aber teilweise ein wenig langatmig und einschläfernd. Ansonsten ist er wahrlich ein Meisterwerk. Mein Fazit: Tarantino pur!!!

2 Punkte von martha:
Also eigentlich mag ich Tarantino ja sehr, aber dieser Film ist (für mich) einer dieser traurigen zweiten Teile, bei denen man das Gefühl hat, die Macher haben sich beim Drehbuch nicht mehr allzu große Mühe gegeben, weil der erste Teilk ja so gut ankam, das den zweiten sich eh alle ansehen. Der Film besteht im Prinzip nur aus Blut und Kampfszenen. Uma Thurman (hat sie in dem Film eigentlich einen Namen?) kann zwar gut kämpfen und hat natürlich diese Tarantino-Coolness, aber so ein wenig Cleverness hat mir in diesem Teil wirklich gefehlt (Uma Thurman kommt zwar aus allen misslichen Lagen wieder raus, aber ich hab mir oft gedacht daß wirklich ganz schön viel Blödheit dazugehörte, in solche Lagen überhaupt erst reinzukommen...) Mein Fazit: Perfektionierte Bilder, gute Musik aber kaum ne Handlung.

4 Punkte von T- Bone Steak:
Und nach der Blut- Flut des 1.Teils hier jetzt wieder viele, viele Quentin- Dialoge und ruhigere Atmosphäre. Wir sind aus der Martial- Arts in die Western- Abteilung geschlendert, bewundern Michael Madsens Stetson, werfen auch mal einen kurzen Blick in die Horrorecke (a la Hammerstudios), lauschen der tollen Musik von Cash über Bacalov bis Morricone. Und erfreuen uns vor allem der wunderbaren Uma, der großartigsten und erotischsten Film- Mutter, die jemals zu unser aller Vergnügen gekillt hat.

3 Punkte von Björn Siebert:
Ich hatte mir einen gewalttätigen Filmabend vorgenommen, Kill Bill 1 und 2 und Mel Gibsons Passion Christi, danach war ich baff: Mel Gibson hatte tatsächlich den besseren, stilistisch beeindruckenderen und schlichtweg mutigeren Film gedreht. War das der Tarantino der mal Pulp Fiction gedreht hat? Der den von mir verehrten und zu unrecht vernachlässigten Jackie Brown gemacht hatte? Dieser Gurkensalat sollte von Tarantino sein? Er nahm da schon eine Entwicklung vorweg die echt interessant ist: Tarantinos Doppelvorstellung bestand nur aus berauschenden Bildern, aber es waren die selben Bilder, die Regisseure wie Terry Gilliam, Chan-Wook Park, Peter Jackson, Rodriguez oder auch Tim Burton kreieren, derselbe Pop, die selben nachträglichen Digitalretuschen. Schauen wir uns Filme an, oder geben wir uns Oscars für die besten Post-Produktion? Film ist für mich vor allem das Zusammenspiel zwischen Bildern und Erzählung und Handlung. doch gerade da liefert Tarantino wirklich nur Einheitsbrei, da lob ich mir den Mel Gibson, oder besser: Vampires von John Carpenter, mit seinen trashigen analogen Farbverläufen im Himmel und den Rotblenden, sowie dem pointierten Erzählduktus von Howard Hawks war Vampires der letzte ästhetische interessante Auswurf eines Genres, das doch gar nicht Mainstream sein darf. Ob Kill Bill 1 nun besser ist als Kill Bill 2? So what? Die Soße riecht nicht selbstgemacht sondern nach Maggi und hat zuviel Glutamat drin, das macht auf Dauer krank.

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb