Blättern  

Suche

Suche
WestEnd Logo

The Ladykillers

Grossbritannien 1955

DVD 97min

Standort

WestEnd Komödie - Europa & Welt

Sprachen
Deutsch, Englisch, Spanisch, Italienisch   
Untertitel
Deutsch, Niederländisch, Polnisch, Tschechisch, Spanisch, Portugiesisch, Italienisch, Dänisch, Finnisch, Norwegisch, Schwedisch, Ungarisch   
Regie
Alexander Mackendrick
Drehbuch
William Rose, Jimmy O'Connor
Kamera
Otto Heller
Musik
Tristram Cary
Produzent
Michael Balcon, Seth Holt
Schauspiel
Alec Guinness, Peter Sellers, Herbert Lom, Jack Warner, Harold Goodwin, Cecil Parker, Danny Green, Robert Moore, Stratford Johns, Katie Johnson
Empfohlen von
Mitarbeiter
Genre
Komödie
Stichworte
Klassiker, Caper Movie
Inhalt
Das "Streicherquintett" und die alte Lady: Klassisch-makabere, überaus "britische" Krimi-Komödie. (Remake 2004 mit Tom Hanks)

Kommentare

3 Punkte von Liv:
Das Original "Ladykillers" überzeugt nur, wenn man seine Sichtweise auf Mainstream oszilliert. Denn dann kann man an diesem Kriminallustspiel der besten britischen Art, den makabren Witz und den Geist- und Einfallsreichtum genießen - wie gesagt ´Mainstream´ resp. narrativ-orientierte Sichtweise. Aus cineastischer Perspektive leider allzu gewöhnlich inszeniert, ohne eigene Handschrift, das künstlerische Wagnis vermeidend. Deshalb unterm Strich: mittelmäßig.

3 Punkte von anonym:
Ich schließe mich dem voran gehenden Kommentar an.Allerdings möchte ich noch hinzufügen, dass die sonst recht guten Darsteller hier nicht besonders zur Geltung kommen.

5 Punkte von Stefan Senf:
Ein Film der alten Schule - und das ist zweifellos ein Kompliment - schwankend zwischen grotesker Karikatur und leisen Tönen ... aber auch wer schwankt, ohne zu fallen, hält die Balance. Wo Charakterschauspieler Alec Guiness hemmungslos (und mit Wonne) chargierte, dass es eine Freude ist, spielte Vorzeige-Schurke Herbert Lom seine Rolle mit düsterem Ernst, was sie gerade komisch macht (dass er auch anders kann, zeigte er in den Closeau-Filmen). Wenn hier etwas schief steht, dann nicht die Kamera, sondern nur das Haus: Britische Filme glänzten in ihrer Komik wie in ihrer Ästhetik durch gezieltes Understatement. Kein Zufall, dass John Cleese den Regisseur Chrichton für sein Jahrzehnte später gedrehtes Meisterwerk "Ein Fisch namens Wanda" erwählte, um diesem neben Monty Pythons Wildheit auch britische Noblesse zu geben (wie man weiß, mit Erfolg). Dass der Streifen filmtechnisch eine Fußnote dadurch ist, dass er die letzte "klassische" Technicolor-Produktion Englands (in den typisch englischen Pastelltönen) war, sei am Rand vermerkt. Etwas mäßiger ist die durchschnittliche deutsche Fassung, aber sie hat mit Heinz Reincke (!) als Stimme des Professors immerhin eine interessante Facette anzubieten (und mit Eduard Wandrey als Pfannkuchen ein Highlight). Wer sich nur durch kinematographische Mätzchen beeindrucken lässt (nicht gemeint sind präzis zeigende und aussagende Bilder, wie beispielsweise Hitchcock sie schuf), der ist hier falsch - doch sollte er überlegen, ob sein Blick nicht etwas geschärft werden könnte.

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb