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Underworld

USA, Grossbritannien, Ungarn, BRD 2003

DVD 121min

Standort

WestEnd Action

Sprachen
Deutsch, Englisch   
Untertitel
Deutsch   
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Regie
Len Wiseman
Drehbuch
Len Wiseman, Danny McBride, Kevin Grevioux
Kamera
Tony Pierce-Roberts
Musik
Paul Haslinger, Billy Howerdel, Alex Kharlamov
Produzent
Tom Rosenberg, Gary Lucchesi, Danny McBride
Schauspiel
Bill Nighy, Michael Sheen, Kate Beckinsale, Robbie Gee, Scott Speedman, Sophia Myles, Erwin Leder, Danny McBride, Andreas Patton, Shane Brolly
Genre
Action, Fantasy, Liebesfilm, Horror
Stichworte
Comicverfilmung, Vampir, Werwolf
Inhalt
Stilvolle Fantasy-Verfilmung nach einem Comic um dem andauernden Kampf von Werwölfen und Vampiren, der sich zuspitzt, als ein Mensch zum Über-Werwolf gezüchtet werden soll. Faszinierend an der Geschichte ist der Romeo-und-Julia-Aspekt, denn die Vampirin Celine verliebt sich in den Werwolf Michael und damit wird der jahrhundertealte Krieg zwischen Vampiren und Werwölfen auf ganz neue Art in Frage gestellt.

Kommentare

2 Punkte von Lars Tuncay:
Es herrscht Krieg im Reich der Untoten: seit Jahrtausenden kämpfen, unbemerkt von uns Sterblichen, Vampire und Werwölfe um die Macht über die Nacht. Die Blutsauger haben allerdings schon vor einigen hundert Jahren unter ihrem Anführer Viktor (Bill Nighy) die Population der Lycans drastisch dezimiert. Umso größer ist da die Aufregung, als Vampirbraut Selene (Kate Beckinsale) eines Nachts auf eine größere Gruppe der Zotteltiere trifft, die offenbar Jagd auf den Menschen Michael Corvin (Scott Speedman) machen. Selene begibt sich daher selbst auf die Suche nach dem Sterblichen, um herauszufinden, welche Bedeutung er für ihre Feinde hat. Matrix mit Monstern – so kommt Len Wisemans Regiedebüt daher. Zeitlupenaction, Akrobatik und wilde Schießereien paaren sich mit einer äußerst düsteren Optik und einer Zitatensammlung quer durchs Horrorgenre. Extrem stylisch und dank einer der zahlreichen Storywendungen mit unausweichlichem Fortsetzungspotenzial versehen. Mag man über diese Marketingmaßnahme denken, was man will, letztlich muss die Geschichte genügend bieten, um die Neugier der Massen zu wecken und die kommt dann doch arg blutleer daher. Den Vampirfan wird das Spiel mit den heiligen Konventionen der Klassiker jedenfalls nicht gerade begeistern und auch dem anspruchsvollen Kinogänger wird deutlich zu wenig geboten. So richtet sich „Underworld“ letztlich an das junge Massenpublikum, dass allerdings in den Staaten auch nicht so recht in die Kinos strömen wollte. Die Nachfolge des Matrix-Traumpaares werden Beckinsale („Pearl Harbour“) und Speedman („My Life Without Me“) also wohl nicht antreten.

5 Punkte von Tromaville:
Eigentlich mag ich ja nicht diesen Werwolfsmist, aber hier ist der Mythos Werwolf mal von einer wirklich neuen Seite beleuchtet! Ich würde diesen Film ja auch unter Thriller laufen lassen da er eig. von Anfang bis Ende mit solchen Elementen spielt und sie verarbeitet. Natürlich kein gewöhn licher Thriller, sondern ein Thriller mit gut ausgetüfftelten Kampfszenen und einmandfreien Masken die sehr überzeugend wirken und nicht übertrieben sind. Natürlich dürfen in solch einen Kinokarätigen Film die Gefühle nicht zu kurz kommen. Ein wenig platt wird auf die Charaktere eingegangen, aber das ist diesen gelungenen Film noch mal zu verzeihen. Mein Fazit: Sehr gelungenes Popcorn Kino für jederman/frau

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